Discovery Landmark Edition – Das Trio ist vollständig

Defender Landmark Edition

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Der neue Discovery macht jetzt ernst mit dem Familienrat und vervollständigt das Ausstattungsportfolio mit der Landmark Edition.

Andere SUVs stellen die Kinder mit WLAN ruhig und bezwingen maximal den Bordstein vor der Kita. Dagegen wirft der Discovery gleich eine ganze Abenteuerabteilung in den Ring. Neu dabei: die Landmark Edition. Gemeinsam mit dem edlen Tempest und dem soliden Discovery S bildet sie das frisch polierte Dreigestirn der Baureihe. Drei Charaktere, ein Auftrag: Familie, Komfort und ein bisschen Fernweh unter einem Dach vereinen.


Discovery Landmark Edition: Der Blaue mit Bergsteiger-Abzeichen

Die neue Landmark Edition startet ab 88.100 Euro und ist im Grunde der Discovery in seiner reinsten Form. Nur eben geschniegelt, gebürstet und nochmal geschniegelt. Blickfang Nummer eins ist die exklusive Metallic-Lackierung „Tasman Blue“. Ein Farbton, der nach australischer Seereise ruft und tatsächlich an das historische Clearwater Blue erinnert, das Discovery-Fans seit 1989 kennen wie den Duft von nassem Neopren im Kofferraum.

Die Landmark Edition trägt stolz ihr Bergketten-Logo auf Einstiegsleisten, Mittelkonsole und sogar in der Lichtprojektion beim Öffnen der Türen. Ja, selbst die Pfütze neben dem Auto bekommt hier Premium-Unterhaltung. Dazu kommen Akzente in Graphite Atlas, Unterfahrschutz in Carpathian Grey und neue 21-Zoll-Räder in Dark Agate Grey.

Innen wird die Stimmung gemütlich-luxuriös. Dunkelgraues Aluminium, Tech Velour und ein Panoramadach schaffen Lounge-Atmosphäre. Besonders charmant: der Kühlschrank in der Mittelkonsole. Endlich ein SUV, der Capri-Sonne und Käsekuchen mit derselben Ernsthaftigkeit behandelt wie seine Geländemodi.


Discovery Tempest: Wenn Luxus im Offroad-Bootcamp veredelt wird

Der Land Rover Discovery Tempest bleibt das Kronjuwel der Baureihe und wird ab 113.900 Euro angeboten. Er wirkt weniger SUV als rollende Business-Class-Lounge edlen Trekking-Boots. Neu ist die exklusive Farbe Borasco Grey, kombiniert mit serienmäßiger matter Schutzfolie. Ergebnis: Der Tempest wirkt wie ein Geheimagent im Maßanzug.

Petra-Copper-Akzente an Dach, Schriftzügen und Abschleppösen verleihen dem großen Briten eine fast aristokratische Extravaganz. Die 22-Zöller machen endgültig klar: Hier parkt kein gewöhnliches Familien-SUV, sondern ein Luxusliner mit Schlammfreigabe.

Im Innenraum gibt es neue Farbkombinationen mit Windsor-Leder in Light Oyster oder Caraway. Klingt ein bisschen wie die Speisekarte eines Sterne-Restaurants, dürfte sich aber deutlich langlebiger anfühlen.


Discovery S: Der Vernünftige mit Abenteuerlust

Der Land Rover Discovery S ist ab 78.600 Euro der Einstieg in die Discovery-Welt und vermutlich der Kandidat, den Familienväter nach der Gutenachtgeschichte für die Kids heimlich konfigurieren, während sie eigentlich nur „kurz Mails checken“ wollten.

Kabelloses Laden, bis zu neun USB-Anschlüsse und versteckte Ablagen überall machen den Alltag leichter. Hunde, Kinder, Fahrräder, Einkaufstüten, spontane Wochenendtrips: Der Discovery S behandelt all das mit stoischer Gelassenheit.


Zubehörpakete – Vom Hundetransporter bis zur Strandfestung

Land Rover hat verstanden, dass moderne Familien nicht nur fahren wollen. Sie wollen mit Hund ans Meer, mit Mountainbike in den Wald oder mit Ski in die Berge. Deshalb gibt es Zubehörpakete mit Namen wie „For Dogs“, „Beach Days“ oder „Snow Days“.

Besonders herrlich: Das Hundepaket enthält unter anderem eine faltbare Transportbox, einen auslaufsicheren Wassernapf und ein tragbares Spülsystem. Der Familienhund erhält quasi ein mobiles Residenzdomizil.

Das Paket „Road Trip“ wiederum bringt Kühlboxen, Dachboxen und Sitzorganizer mit. Dadurch verwandelt sich der Discovery in eine Art mobiles Wochenenddomizil mit dynamisch anpassbarer Aussicht.


Geländetauglichkeit – Falls der Schulweg plötzlich durch Mordor führt

Natürlich bleibt der Discovery trotz allem Luxus ein echter Land Rover. Mit All Terrain Progress Control, Terrain Response 2 und bis zu 900 Millimeter Wattiefe fährt er dort weiter, wo andere SUV-Besitzer bereits hektisch den ADAC googeln.

Defender Landmark Edition Front
Mit 88.100 Euro positioniert sich die Landmark Edition genau zwischen dem Defender S und dem Defender Tempest.

Auch beim Ziehen zeigt der große Brite Muskeln: Bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast stemmen alle Modelle. Pferdeanhänger, Boot oder Wohnwagen sind dadurch kein Problem. Der Advanced Tow Assist hilft sogar beim Rückwärtsrangieren. Ein System, das vermutlich schon Ehen gerettet hat.

Unter der Haube arbeiten weiterhin die bekannten Sechszylinder-Diesel D250 und D350. Kraftvoll, souverän und mit genug Drehmoment, um vermutlich kleinere Inseln zu verschieben. Nicht dass jetzt Präsidenten auf Ideen kommen und den Konfigurator aufrufen.


Mehr Sicherheit für müde Elternaugen

Neu an Bord ist außerdem ein Fahreraufmerksamkeitsmonitor. Eine Kamera beobachtet die Augenbewegungen des Fahrers und warnt bei nachlassender Konzentration. Der Discovery erkennt also jetzt nicht nur Berge, Schlamm und Anhänger, sondern auch den Moment, wenn die dritte Kinderhörspielrunde ihren Tribut fordert.


NewCarz meint dazu:

Der Discovery bleibt angenehm anders. Er ist als waschechter Land Rover immer noch ein echtes Abenteuerfahrzeug mit Luxusanspruch. Genau diese Mischung macht ihn spannend. Die neue Landmark Edition bringt frischen Stil in die Baureihe. Das Tasman Blue, die vielen kleinen Heritage-Details und der praktische Luxus passen perfekt zum Discovery-Konzept. Der Tempest liefert First-Class-Feeling fürs Familienleben und der Discovery S bleibt der pragmatische Tausendsassa. Teuer? Definitiv. Aber immerhin bekommt man hier noch ein SUV mit echtem Charakter statt nur einen hochbeinigen Bildschirmträger mit goldbestickten Gammaschen.

Quelle & Fotos: JLR / Text: NewCarz

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