Genesis GV60 Magma – Strom mit Adrenalin-Geschmack

Genesis GV60 Magma

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Genesis geht jetzt mit dem neuen GV60 Magma einen neuen Weg, der anstatt Komfort und Premium auch das Thema Sportlichkeit und Adrenalin bedient.

Der koreanische Premiumhersteller schickt erstmals ein eigenes High-Performance-Modell ins Rennen und macht dabei unmissverständlich klar: Elektromobilität soll nicht nur nachhaltig sein, sondern auch Herzfrequenzen erhöhen können.

Mit einem Einstiegspreis von 85.990 Euro markiert der GV60 Magma zugleich den Auftakt einer neuen Ära, die Genesis selbst als „Design Driven Performance“ bezeichnet. Hinter dem Begriff verbirgt sich ein einfacher Gedanke: Leistung soll nicht nur messbar, sondern auch sichtbar und spürbar sein.


Genesis GV60 Magma – Mit 650 PS auf allen Vieren

Die Zahlen lesen sich wie aus dem Datenblatt eines ausgewachsenen Supersportwagens. Zwei Elektromotoren drehen mit mehr als 20.000 Umdrehungen pro Minute und stemmen gemeinsam bis zu 790 Newtonmeter Drehmoment auf die Straße. Wird der Boost-Modus aktiviert, stehen kurzfristig brachiale 650 PS bereit.

Genesis GV60 Magma Front
Bis zu 650 PS leistet der neue Performance-Abkömmling der GV60-Reihe.

Das Resultat ist beeindruckend: Der Sprint von null auf 100 km/h dauert lediglich 3,4 Sekunden. Während viele Verkehrsteilnehmer noch den Blinker suchen, hat der GV60 Magma die Landstraßengeschwindigkeit längst erreicht.

Auch bei der Höchstgeschwindigkeit zeigt sich der Koreaner ungewöhnlich ambitioniert. Erst bei 264 km/h endet der Vorwärtsdrang.


Schnell laden statt lange warten

Leistung allein macht jedoch noch keinen modernen Elektro-Sportler. Deshalb setzt Genesis auf eine 84-kWh-Batterie und die leistungsfähige 800-Volt-Architektur. Unter optimalen Bedingungen soll sich der Energiespeicher in rund 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen lassen. Dadurch reicht eine obligatorische Kaffeepause, um den Ladevorgang zur Nebensache zu machen.


Breit gebaut, tief geduckt, eindeutig auf Angriff

Bereits beim ersten Blick wird deutlich, dass dieser GV60 nicht zum entspannten Einkaufsbummel entwickelt wurde. Die Karosserie steht breiter auf der Straße, das Fahrwerk sitzt tiefer und die Dachlinie wurde abgesenkt. Dazu kommen markante Kotflügelverbreiterungen und exklusive 21-Zoll-Schmiederäder.

Genesis GV60 Magma Seite
Wir finden, 21 Zoll steht dem SUV hervorragend, ebenso wie das signalträchtige Magma-Orange.

Besonders in der Lackierung „Magma Orange“ wirkt der Stromer, als hätte man einen glühenden Lavastrom in eine Fahrzeugform gegossen. Ein großer Heckspoiler sorgt nicht nur für Aufmerksamkeit auf dem Parkplatz, sondern erzeugt zusätzlichen Abtrieb. Unterstützt wird er von einem neu konstruierten Heckdiffusor, der die Luftströme gezielt lenkt und die aerodynamische Effizienz verbessert.


Bremsen wie ein Schraubstock

Wer stark beschleunigt, muss auch überzeugend verzögern können. An der Vorderachse kommen deshalb gewaltige 400-Millimeter-Monoblock-Bremsscheiben zum Einsatz. Sie bringen den GV60 Magma aus Tempo 100 nach nur 33,8 Metern zum Stillstand. Das ist die Art von Sicherheitsreserve, die auf kurvenreichen Straßen ebenso willkommen ist wie auf der Rennstrecke.


Cockpit für Piloten statt Passagiere

Im Innenraum verfolgt Genesis eine klare Mission: Der Fahrer steht im Mittelpunkt. Elektrisch verstellbare Schalensitze, hochwertige Materialien und Aluminium-Details schaffen eine Atmosphäre, die eher an ein modernes Performance-Coupé erinnert als an einen klassischen Elektro-Crossover.

Genesis GV60 Magma Cockpit
Klar strukturiert und mit viel Dynamik im Detail veredelt: der Innenraum des Genesis GV60 Magma.

Besonderes Augenmerk verdient die sogenannte Magma-Taste am Lenkrad. Ein Druck genügt und die schärferen Fahrprogramme wie GT oder Sprint stehen bereit. Fast wirkt es, als hätte dieses Auto einen eigenen Knopf für die spontane Ausschüttung von Adrenalin erhalten.


Künstlicher Sound mit echtem Anspruch

Ein Thema beschäftigt viele Sportwagenfans seit Jahren: Können Elektroautos emotional klingen? Genesis antwortet darauf mit dem neu entwickelten e-ASD-System. Die Technologie erzeugt eine abgestimmte Klangkulisse, die Innen- und Außenraum miteinander verbindet und dem Fahrer zusätzliche akustische Rückmeldung liefert.

Genesis GV60 Magma schräg hinten
Ab 85.990 Euro wird die Magma-Variante ab Jahresmitte 2026 beim Händler stehen.

Ob dies den klassischen V8 ersetzen kann, wird jeder Enthusiast selbst beurteilen müssen. Langweilig dürfte das Ergebnis allerdings kaum werden. Im IONIQ 5 N hat ein ähnliches System bereits viel Freude bereiten können.

Genesis GV60 Magma mit viel Ausstattung & Möglichkeiten

Der GV60 Magma wird in Deutschland in einer umfassend ausgestatteten Variante angeboten. Käufer können aus neun Außenfarben wählen, darunter klassische Töne wie Alta White oder Vik Black sowie auffällige Varianten wie Ceres Blue Matt und besagtes, hier auf den Fotos zu betrachtendes Magma Orange.

Im Innenraum stehen zwei Ausführungen zur Wahl, beide auf Basis von Obsidian Black, kombiniert mit Kontrastnähten in Magma Orange oder Ash White.

Ab Jahresmitte 2026 geht es los

Der Marktstart ist für Mitte 2026 geplant. Über diesen Link kann man sich als Interessent für den E-Boliden registrieren lassen. Knapp 86.000 Euro sollten dafür mindestens eingeplant werden.

Für Genesis besitzt der GV60 Magma eine größere Bedeutung als die Einführung eines weiteren Modells. Mit ihm präsentiert die Marke erstmals ihre eigene Interpretation eines elektrischen Hochleistungsfahrzeugs. Dabei geht es nicht allein um Beschleunigungswerte oder Höchstgeschwindigkeiten, sondern um die Verbindung von Design, Technologie und Fahrerlebnis.


NewCarz meint dazu:

Genesis wagt mit dem GV60 Magma den sportiven Schritt und erweitert dadurch eine neue Generation von Performance-Fahrzeugen. Doch statt lediglich mehr Leistung in ein bestehendes Modell zu packen, wurde ein eigenständiger Charakter geschaffen. Besonders gelungen erscheint die Kombination aus extremer Beschleunigung, hochwertigem Premium-Ambiente und eigenständigem Design. Damit entwickelt der GV60 Magma seine eigene Identität. Man darf auf einen umfangreichen Test sehr gespannt sein.

Quelle & Fotos: Genesis / Text: NewCarz

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