Ford Mustang GT – V8 mit jeder Menge Muskeln

Der Ford Mustang in seiner 6. Auflage ist optisch näher am ureigenen Mustang der 60er als fast alles, was zwischendurch diesen Namen tragen durfte.

Innovativ, temperamentvoll und beeindruckend, so hat man bei Ford die Neuauflage des Ford Mustang angekündigt. Unser Fahrbericht hat überprüft, ob diese Ankündigung berechtigt war.

Was man vorweg sagen kann und muss: Es gibt wenig Autos mit so viel Power und Ausstattung zu einem solchen Preis. Die Achtzylinder-Version ist bereits ab 42.000 Euro erhältlich – das ist fast schon erschreckend günstig. Wer V8-Power möchte und die Ausstattung entsprechend ebenbürtig gestaltet, der zahlt bei europäischen Mitbewerbern ganz schnell den doppelten Preis und mehr.

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C’mon Steve! – Steve Mc Queen hätte der Neue sicher auch gefallen.

Wir sind gespannt, ob man für das Geld auch das erhält, was Ford verspricht. Unser Testwagen ist ein Ford Mustang GT V8 Fastback.

Exterieur – Jung, stylisch sucht…

Das Sportcoupé welches einst 1964 die Ära der Pony-Cars einläutete, gilt seit Jahrzehnten als Kultobjekt – nicht nur in der ‚American-Sportscar‘-Szene. Und der Neue sieht aus wie ein Mustang, sodass selbst ein Laie recht schnell und sicher seine Erkenntnisfrage stellt, „Das ist doch ein Mustang, oder?!“. Na und was für einer! Das Magnetic-Grau Metallic steht unserem Testwagen übrigens ausgezeichnet.

Ford ist mit der fulminanten Symbiose zwischen Retro-Designelementen und modernen Stilmitteln ein großer Wurf gelungen. Die Front zeigt klar den Mustang-Style, der trotz modernem Xenonblick den unverkennbaren Blick des Rennpferdes zeigt. Dazu die wuchtige Motorhaube mit maskulin markanten Konturen, der Frontgrill im Wabendesign und die tief hinunterreichende Frontschürze – bullig, kraftvoll, ja grimmig schaut er drein.

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Markanter Blick – Über Kraft lässt dieser keine Zweifel aufkommen.

Die schwarzen 19-Zoll Räder lassen den V8 wie einen Athleten auf der Straße hocken. Die Seitenlinie ist mit dem ersten Blick zu 100 Prozent ein Mustang Fastback. Man könnte sich Hanteln im 3kg-Format an die Mundwinkel piercen und würde dennoch mühelos ein breites Grinsen schaffen. Denn die markanten Seitenlinien und die durchtrainiert wirkenden, muskulös geschwollenen hinteren Radhäuser strotzen nur so vor Selbstbewusstsein – und zeichnen eine Coupé-Linie, welche sich eines Ford Mustang als würdig erweist.

Das Heck ist – wie das gesamte Fahrzeug – breit konturiert. Die Heckleuchten sind so wunderschön designt, dass hier der höchste Wiedererkennungswert stilisiert wurde. Natürlich mit moderner LED-Technik, aber eben im absoluten Mustang-Look der Sechziger. Das gefällt uns überaus gut.

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Back to the 60’s – Das Heck ist besonders retro gelungen.

Ein Heckdiffusor, den links und rechts die Abgasrohr-Enden aus Edelstahl bewachen, rundet die Heckansicht mit einer deutlichen, jedoch unaufdringlichen Sportnote ab.

Durch die niedrige Dachlinie wirkt das Auto bereits im Stand schnell. Die trapezartigen Außenspiegel fügen sich fließend in das Gesamtdesign – sind beheizt, elektrisch verstell- und anklappbar, besitzen ein integriertes Blinklicht und als nettes Gimmick projizieren sie bei Dunkelheit ein galoppierendes Mustang-Pony auf den Boden vor den Einstiegen. Das sorgt in jedem Fall für Aufmerksamkeit.

 

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Verkehrsmeldung: Pferde auf der Fahrbahn – Projiziert der Mustang beidseitig.

 

Insgesamt ist der Mustang sauber verarbeitet, es gibt keinerlei Grund zur Kritik an dieser Stelle.

Interieur – Welcome to your workplace

‚Yeehaa!‘ würde jeder waschechte Cowboy ausrufen, wenn er den modernen Innenraum des Ford Mustang GT V8 in Augenschein nimmt. Doch auch bei uns stellt sich sehr schnell ein ‚Wow‘-Effekt ein. Der Innenraum wirkt sehr aufgeräumt und gestaltet sich fahrerorientiert.

Auch hier ist die Verarbeitung tipp topp. Saubere Spaltmaße und eine angenehme Materialanmutung zeigen, dass Ford seine Hausaufgaben gemacht hat.

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Gestriegelt und gebügelt – Der Innenraum wirkt aufgeräumt und modern.

Das Cockpit mit den beiden Rundinstrumenten und dem mittigen Infodisplay sind gut ablesbar und vermitteln alle notwendigen Infos zuverlässig an den Fahrer.

Das Lenkrad ist von der Größe passend, jedoch für unseren Geschmack viel zu dünn. Vielleicht ist dies auch ein Tribut an die Sechziger? Wir wissen es nicht. Hier hätten wir uns etwas Griffigeres, mit sportlicher Anmutung gewünscht.

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In die Röhre – Alles was wichtig ist, bekommt man auf einen Blick.

Der Blick durch die Frontscheibe fällt über die riesige Motorhaube und lässt das vordere Ende des Mustang-Ponys nur erahnen. Die Sicht nach hinten ist ebenfalls eingeschränkt, das weiß auch Ford und spendiert dem Mustang serienmäßig eine Rückfahrkamera. Wem das nicht reicht, der kann zusätzlich das Parkpilotsystem ordern. Das klingt spektakulär, ist jedoch eine herkömmliche akustische Einparkhilfe. Eine solche würde übrigens auch der unübersichtlichen Front gut tun, ist allerdings nicht bestellbar.

Das Kommunikations- und Entertainmentsystem mit dem 8-Zoll Touchscreen sowie den darunterliegenden Kippschaltern im Retro-Design, plus Zwei-Zonen Klimaautomatik sind in Reichweite des Fahrers angeordnet und lassen sich jederzeit sicher bedienen und ablesen.

Die Sportsitze von Recaro machen ihrem Namen alle Ehre. Sie sind angenehm straff gepolstert, vermitteln ausgezeichneten Seitenhalt und verfügen dennoch über ausreichend Langstreckentauglichkeit. Für etwas kräftigere Personen fallen die Sitzwangen etwas zu eng aus. Dazu besitzen – im Gegensatz zu den normalen Sportsitzen – die Recaros keinerlei Klimatisierung – also auch keine Sitzheizung. Die Sitzeinstellung ist mechanisch, ohne elektrische Unterstützung. Sportlichkeit fordert nun mal ihren Tribut.

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Kein Feuerstuhl – Extrem sportliche Sitze, jedoch ohne Heizung.

Der Innenspiegel blendet automatisch ab und ist ausreichend groß dimensioniert. Beide Sonnenblenden verfügen über einen aufklappbaren, beleuchteten Make-Up Spiegel.

Die zweite Sitzreihe beinhaltet zwei Notsitze, welche auch nur im Notfall genutzt werden sollten. Erwachsenen dürfte bereits nach wenigen Kilometern im Fond der klaustrophobische Koller bevorstehen.

Der Kofferraum des Fastback ist mit 400 Liter Ladevolumen Coupé-typisch, sollte aber für das Gepäck zweier Insassen auf einem Kurztrip ausreichen.

Es gibt genügend Ablagefächer, die von Trinkflaschen bis Schreibutensilien alles sicher aufnehmen, um bei sportlicher Fahrweise nicht unkontrolliert durch den Innenraum zu schießen.

 

Technologien – Modern Talking

Der Ford Mustang ist voller innovativer Technik und wertvollen Helferlein, sodass neben dem Fahrspaß – zu dem wir später noch kommen – ein nicht unerhebliches Info- und Entertainment-Erlebnis ermöglicht wird.

Das Key Free-System erlaubt das Einsteigen und Motor starten, ohne den Schlüssel aus der Hose zu kramen. Falls der Schlüsselinhaber das Auto bei laufendem Motor verlässt, warnt der Mustang auch Außen durch zweimaliges Hupen vor diesem Versehen. Zusätzlich sind die Schlüssel – insgesamt zwei – individuell programmierbar.

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Hinsetzen, Leistungskontrolle! – Telemetriedaten gibt es im Überfluss.

Das Info-Display im Cockpit versorgt den Fahrer entweder mit allerlei Bordcomputerfunktionen – wahlweise digital oder analog angezeigt, oder lässt mittels Track Apps den Fahrer zum Rennpiloten werden. Dabei kann man Beschleunigungswerte messen, G-Kräfte und Bremsleistung anzeigen lassen oder per Line-Lock System die Hinterräder rauchen lassen. Hier wird die Vorderachse angebremst und der Fahrer kann die Hinterräder durchdrehen lassen. Wer dies gern macht, sollte sich allerdings zeitnah mit seinem Reifenhändler gutstellen.

Das im Testfahrzeug verbaute Premium-Sound-System – Bestandteil des Ford SYNC 2 – klang mit seinen 12 Lautsprechern richtig gut und powerte in Verbindung mit dem DAB-Radioempfang klaren Sound mit satten Bässen in den Innenraum.

Der Touchscreen lässt sich präzise bedienen, die Menüführung ist einfach und selbsterklärend. Ein Handbuch haben wir zu keinem Zeitpunkt benötigt.

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TV-Show – Der große Touchscreen lässt sich einfach und sicher bedienen.

Die Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht das schnelle Verbinden eines Smartphones, was dank zusätzlicher Spracherklärung aller notwendigen Vorgänge kinderleicht ist. Auch das Streamen von Musik ist über Bluetooth möglich und – wie soll es anders sein – per Sprachsteuerung bedienbar. Auch das Vorlesen von SMS funktioniert erstklassig. Wünschenswert wäre, wenn das auch bei anderen Apps, wie beispielsweise WhatsApp funktionieren würde. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

Die Anschlussmöglichkeiten sind mit zwei USB-Slots, einem AUX-Eingang und einem SD-Kartenfach wirklich üppig.

Das Navigationssystem lässt sich sprachgesteuert sehr gut führen und ist extrem schnell im Errechnen der Route oder im Finden alternativer Routen.

Ein Notruf-Assistent ist ebenfalls an Bord. Dieser nutzt ein verbundenes Mobiltelefon und setzt im Fall eines Notfalls einen Notruf ab – je nach Standort in der jeweiligen Landessprache. Die genauen Koordinaten liefert er dank GPS gleich dazu.

 

Motor und Fahreindrücke – Bitte Durchzählen! 4 8 3 7 2 6 1 5

Jetzt kommen wir zum Kernpunkt des Ford Mustang GT. Denn er kann echte V8-Träume wahr werden lassen. Tür auf, einsteigen, Tür zu, Bremse treten und Startknopf betätigen – VROARRR! Dieser Achtzylinder klingt wie man es sich wünscht! Schmutzig brabbelnd, satt bollernd, typisch amerikanisch.

Im Leerlauf klingt der Fastback von außen wie ein Bootsmotor.

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Maschinenhalle – Hier arbeiten acht Zylinder ohne Betriebsrat, aber mit Bravour.

Die Sechsstufen-Automatik schaltet überraschend fix, passt sich in Windeseile dem Fahrverhalten an. Das macht nicht nur Spaß, sondern sorgt für höchstmögliche Effizienz in der Kraftübertragung.

Langsames Dahingleiten ist ebenso möglich wie brachiales Vorwärtsstürmen. Der Mustang ist extrem vielseitig. Um dieser Vielseitigkeit gerecht zu werden, gibt es folgende Fahrmodi per Kippschalter in der Mittelkonsole einzustellen:

  • NORMAL – Der Name ist Programm; der Mustang bleibt ausgewogen und bietet eine Mischung aus Komfort, Sportlichkeit und Effizienz.
  • GELÄNDE – Das Fahrwerk macht sich weich, die Antriebsschlupfregelung ist außer Betrieb.
  • SCHNEE und NÄSSE – Die Gasannahme arbeitet zurückhaltend, die Automatik schaltet sehr früh in die nächste Fahrstufe. Schlupf- und Schleppmomente werden so minimiert.
  • SPORT – Das Fahrwerk wird härter, das Ansprechverhalten bissiger und der Motor wird in leistungsoptimierten Drehzahlen gehalten.
  • SPORT + – Noch eine Schippe drauf, der Motor spricht jetzt so giftig an, als würde er mit Nitro befeuert – alles steht für maximale Performance.

Wer die Sportmodi mit dem Sportprogramm der Automatik kombiniert, wird mit noch einer Schippe mehr Agilität belohnt. Spätestens jetzt wird dem Fahrer klar, dass der Ford Mustang auch ganz anders kann.

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Ready for take off – Wenn er die Sporen bekommt, hört man ihn noch lang nach Abbruch des Sichtkontakts.

Dazu wird man von diesem herrlichen V8-Sound begleitet, der vom satten sonoren Blubbern, bis zum heiser brüllenden Bariton nahezu alles beherrscht um Gänsehautwellen der Stärke zehn plus über den Körper zu jagen.

Optisch unterstreicht dies der Drehzahlmesser, indem er jedes Mal bei Erreichen des roten Bereichs mit signalrotem Licht geflutet wird.

Die Zeitspanne bis zum Erreichen der 100 km/h ist mit 4,8 Sekunden angegeben. Dank der integrierten Geschwindigkeitsmessung haben wir das geprüft. Leider waren die Außentemperaturen einfach zu niedrig um mit den Sommerrädern genügend Grip aufzubauen. Somit erreichten wir aufgrund von Anfahrschlupf an der Hinterachse immerhin noch respektable 5,5 Sekunden.

Auch wenn der Ford Mustang nicht die Leichtfüßigkeit besitzt, um in Go-Kart Manier durch enge Kehren und Kurven zu wedeln, so ist er trotz seines Gewichts und Radstands ein überaus agiler Zeitgenosse, der die meisten Mitstreiter innerhalb kurzer Zeit in seinen Rückspiegeln entmaterialisiert.

Die elektrische Servolenkung ist kompromisslos direkt und wirkt durch ihre Geschwindigkeitsabhängigkeit sehr ausgewogen. Die gefühlte Verbindung zur Fahrbahn ist jederzeit gegeben. Das Lenken wirkt zu keinem Zeitpunkt angestrengt oder zu weich.

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Fühlen wie zu Hause – Im American Style.

Das Bremsverhalten ist hervorragend – etwas anderes haben wir von einer Sechskolben Brembo-Hochleistungsbremsanlage auch nicht erwartet. Auch nach wiederholter Starkbremsung ist kein Fading bemerkbar. Dazu besitzt die Bremsanlage ein exaktes Dosierverhalten, womit man den Ford Mustang jederzeit sicher zum Stillstand bringt.

Der Innengeräuschpegel ist je nach Fahrweise dezent bis sportlich laut, doch niemals aufdringlich oder nervig. Bei Tempo 100 liegen in der sechsten Fahrstufe 1.750 Umdrehungen – Verzeihung – Revolutionen pro Minute an. Ein Wert bei dem der V8 nur ganz dezent im Hintergrund agiert. Dies ändert sich ab Drehzahlen von mehr als 2.500, denn dann wird der klassische Achtender-Sound deutlicher. Ab 4.000 Umdrehungen benötigt man kein Radio mehr, denn kein Sender der Welt kann einen besseren Sound anbieten, als die Abgasmusik eines Achtzylinder Saugmotors.

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Suchbild – Finde den Mustang.

Die Verbrauchs-Werksangabe von 12 Liter auf 100 Kilometer halten wir für einen Wunschtraum. Wir hatten einen Durchschnitt von 17,8 Litern. Da war von jeder Fahrweise was dabei. Wer mit permanent 120 über die Bahn cruisen möchte, wird sicher in die Nähe der angegebenen Werte kommen. Aber man bleibt dennoch darüber. Wenn man es richtig krachen lässt, stehen mehr als 20 Liter auf dem Speiseplan des Achtenders. Hier könnten alte Sprüche über amerikanische Achtzylinder wieder zur Geltung gebracht werden, wie vielleicht folgender – Kraft kommt von Kraftstoff.

Licht und Sicherheit

Der Ford Mustang ist serienmäßig mit Zwei Front-Airbags und einem Knie-Airbag für den Fahrer ausgerüstet. Regensensor, ABS, ESP, Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzer und ein Sicherheits-Bremsassistent sind ebenfalls immer an Bord.

Auch zur Serienausstattung gehört eine Alarmanlage mit Innenraumüberwachung. Auf Wunsch kann die mit einer autarken Stromversorgung erweitert werden.

Das serienmäßige Bi-Xenonlicht überzeugte uns voll und ganz. Die Ausleuchtung ist für Xenon-Scheinwerfer erstklassig, die Fernlichtfunktion beeindruckend. Lediglich die extrem starke Hell/Dunkel-Grenze bei Abblendlicht wirkte manchmal störend.

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Grenzgebiet – Der Übergang von Hell/Dunkel ist etwas zu hart geraten…

 

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… dafür überzeugt die Ausleuchtung des Fernlichts umso mehr.

 

Varianten und Preise

Den Ford Mustang bekommt man bereits für 37.000 Euro. Das ist eine klare Kampfansage.

Das Einstiegsmodell als Fastback besitzt einen 2,3 Liter EcoBoost Vierzylinder, der dank Twinscroll Turbolader 317 PS auf die Hinterachse schickt und mit einem maximalen Drehmoment von 432 Nm sicher kein Langweiler ist. Zumal der Verbrauch laut Werksangabe im Schnitt vier Liter unter dem V8 liegen soll.

Das Cabrio, also der Convertible, ruft 41.000 Euro auf um einen Besitzerwechsel zu initiieren.

Und für nur 1.000 Euro mehr, erhält man bereits den Ford Mustang GT V8 als Fastback.

Wer Achtzylinder im Cabrio fahren möchte, muss mindestens 46.000 Euro berappen.

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Nah am Wasser gebaut – Mitnichten. Der Mustang ist ein burschikoses Coupé.

Fazit – Aller Acht – ung!

Man kann es abkürzen – Wir sind begeistert.

Mit dem Ford Mustang GT als V8 mit 5 Litern, bekommt man verdammt viel Auto für sein Geld. Das Preis/Leistungsverhältnis ist klasse. Ford hat sein Versprechen eingehalten.

Selbstredend findet man immer etwas, worüber man meckern kann. Dass man offenbar auf eine vernünftige Dämmung verzichtet hat und man daher auf sandigen Straßen die Steinchen recht gut in den Radläufen klimpern hört, wäre zum Beispiel so etwas. Aber geschenkt!

Das kräftige Pony erinnert gekonnt mit klassischen Stilmitteln an den Urvater des Ford Mustang. Dennoch ist er voller innovativer Technik und damit absolut auf Höhe der Zeit.

Man findet auf einem gefahrenen Kilometer mehr Fahrspaß, als manche Autos ihr gesamtes Gebrauchsleben hindurch generieren.

Der Verbrauch ist mit Sicherheit sehr hoch. Ob das zeitgemäß ist oder nicht, wird einem Käufer des Ford Mustang GT V8 relativ egal sein. Und in allergrößter Not greift man eben auf das kleinere Modell zurück, spart 5.000 Euro und ca. 4 Liter pro gefahrene 100 Kilometer – und verliert den starken V8 mit dem unverkennbaren Sound.

Nein, denn dann wäre weniger nicht mehr. Finden wir.

Text/Fotos: NewCarz

 

 

 

 

Technische Daten: Ford Mustang 5.0 TI-VCT V8 Fastback Automatik

Länge x Breite x Höhe (m): 4,78 x 1,92 (mit Außenspiegel 2,08) x 1,38

Motor: V-Achtzylinder Benzinmotor

Leistung: 310 KW (421 PS)

Hubraum: 4.951 ccm

Max. Drehmoment: 524 Nm

Getriebe: 6-Gang-Automatik

Antrieb: Heck

Durchschnittsverbrauch (NEFZ-Norm): 12,0 L/100 km

CO2-Emissionen: 281 g/km

Abgasnorm: Euro 6

Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 4,8 Sekunden

Leergewicht: 1.732 kg

Kofferraumvolumen: 408 l

Kraftstofftank: ca. 61 Liter

Preis des Testwagens: 48.500 Euro (UVP)

8 comments

Excellenter Artikel, Daumen hoch!
Einzig die Belustigung über die Bezeichnung „Revolutions per Minute“ kann ich nicht nachvollziehen. Dies ist die lupenreine Übersetzung von „Umdrehungen pro Minute“ ins Englische und wird mit RPM abgekürzt. Das ist wohl schon eher geläufig, nicht? 😉
Fälschlicherweise ist hier wohl die Annahme, dass diese Abkürzung „Rotations per Minute“ bedeutet. Dem ist definitiv nicht so.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Rpm_(Einheit)

Hallo Fordie, vielen Dank für das aufmerksame Lesen unseres Beitrags und für deinen Hinweis. Du hast absolut recht und wir haben dies mittlerweile entsprechend geändert.
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß auf NewCarz!

Im Namen vom Team.

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