Ferrari Purosangue – Das Vollblut-SUV

Es munkelt wieder um den Ferrari Purosangue, genaue Einzelheiten gibt es offiziell aber immer noch nicht. 

Doch die Vorzeichen verdichten sich, dass erste Details des SUV der italienischen Sportwagenmarke alsbald vorgestellt werden könnten.

 

Früher undenkbar, zukünftig Normalität

Ob zuerst Porsche, später dann auch Maserati und Lamborghini – alle sprangen mehr oder weniger schnell auf den Trendexpress SUV auf, denn diese von Anbeginn totgesagten Sport Utility Vehicles sind alles andere als tot und erfreuen sich mittlerweile seit Jahrzehnten einer ungebrochenen Beliebtheit.

 

Porsche Cayenne S Diesel
Porsche war der 1. Sportwagenhersteller, der den Sprung auf das SUV gewagt hatten. Mit Erfolg.

 

Da klingt es doch logisch, dass jeder ein Stückchen von diesem lukrativen Kuchen abhaben möchte. Der frühere Ferrari-CEO Marchionne war noch strikt dagegen, ein Ferrari-SUV zu entwickeln. Das sieht der aktuelle Chef der Edelsportwagenschmiede Camilleri anders – wir berichteten bereits – und findet dies bei Luxusmarken mittlerweile üblich.

 

Maserati Levante schräg vorn rechts
Auch Maserati ging vor vier Jahren mit dem Levante auf SUV-Kurs.

 

 

Neue Details zum Ferrari Purosangue?

Aktuell gibt es neue Einzelheiten, die allerdings zum größten Teil aus Informationen von Erlkönig-Jägern und aus dem großen Kessel der Gerüchteküche stammen. Dabei sollte man differenziert mit diesen Informationen umgehen. Eine davon wäre, dass der Purosangue eine deutlich erhöhte Bodenfreiheit erhalten und mit einem Allradantrieb ausgestattet sein dürfte. Dafür sprechen zumindest angebliche und natürlich inoffizielle Beobachtungen des Prototypen. Andererseits sind dies auch klare Spezifikationen für ein SUV und sagen im Grunde nichts darüber aus, wie der neue Ferrari Purosangue aussehen wird.

 

Ferrari Purosangue
Einhundertprozentig sicher ist bislang nur, dass der Purosangue das Markenemblem tragen wird.

 

Ferrari lässt sich bis dato nicht in die Karten schauen und das Geheimnis wird nach wie vor streng behütet. Dass ein Ferrari immer großartig in seiner optischen Erscheinung ist, soll sicherlich auch im Falle eines SUV bewahrt werden. Neben Fotomontagen und Phantasieskizzen, die größtenteils am Computer entstanden sind, bleiben valide Hinweise aus. Daher bedienen wir die Mutmaßungen zumindest optisch nicht ebenso.

Außerdem verstärken sich Hinweise, dass es bis zum Jahresende mehr vom Prototypen eines Ferrari Purosangue von offizieller Seite zu sehen geben wird.

 

Welchen Motor erhält der Ferrari Purosangue?

Auch hier brodelt die Gerüchteküche und anfänglich noch als gesetzt gehandelte Möglichkeiten werden nun wieder als eine der möglichen Alternativen gehandelt. Eine einheitlich vertretene Meinung ist die, dass in Anbetracht der Konkurrenzsituation zum avisierten Erzrivalen Ferrari Urus ein SUV von Ferrari mit über 700 PS in den Ring steigen – Pardon, fahren wird.

Hierfür wäre nun der als Favorit gehandelte Kandidat der 3.8-Liter-V8 Bi-Turbo aus dem F8 Tributo und dieser sei auch auf emotionaler Seite am naheliegendsten. Mit 710 PS und 770 Nm Drehmoment wäre dieser Achtzylinder in jedem Fall ein standesgemäßer Antrieb für ein SUV, der auch die Erwartungshaltung potenzieller Kunden bedienen könnte.

 

Lamborghini Urus Exterieur
Gilt als Hauptkonkurrent für das Ferrari-SUV: Der Lamborghini Urus.

 

Nicht weniger potent, aber eben nur als mögliche Alternative wird das V6-Hybridsystem mit 2.9-Liter Biturbo und Elektroantrieb gehandelt, das eine Systemleistung von 723 PS und knapp 800 Newtonmeter Drehmoment bereithält. Aufgrund dieser bestehenden Möglichkeiten gilt es zumindest als unwahrscheinlich, dass Ferrari für den Purosangue einen neuen Motor entwickelt.

 

Es bleibt nur, es auszusitzen

Denn bevor Ferrari mit entsprechenden Informationen herausrückt, bleibt auch dies nach wie vor ein Gerücht. Dass ein SUV kommt, steht fest. Mehr ist aber nicht bekannt und alles andere ist wie eine Wettervorhersage für den Sonntag in zwei Wochen.

 

Text: NewCarz  / Fotos: NewCarz, Lamborghini

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