Ferrari Amalfi Spider – Jetzt auch offen schnell

Ferrari Amalfi Spider
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Das neueste Ergebnis der Ingenieurskunst aus Maranello hört auf den Namen Ferrari Amalfi Spider – die offene Version des Coupés.

Ein offener 2+-Sitzer mit Front-Mittelmotor-Layout, der offiziell „Balance“ verspricht und inoffiziell vermutlich die schnellste Methode ist, um Frisuren, Führerscheinpunkte und Nachbarschaftsruhe gleichzeitig zu gefährden.

Ferrari spricht von einer perfekten Symbiose aus Leistung, Eleganz, Fahrvergnügen, Komfort und Vielseitigkeit. Übersetzt aus dem Marketing-Italienisch bedeutet das: Ein Auto, das gleichzeitig Opernsänger, Sprinter und Concierge sein kann. Und zugegeben, es scheint sich dabei erstaunlich gut zu schlagen.


Wenn 640 PS frische Luft schnappen

Im Herzen des Amalfi Spider arbeitet ein alter Bekannter mit sehr guten Manieren: der preisgekrönte V8-Biturbo mit 471 kW (640 PS). Ein Motor, der laut Ferrari „sofort anspricht“. In Ferrari-Sprache heißt das, dass zwischen Gaspedal und Beschleunigung ungefähr so viel Verzögerung liegt wie zwischen der Betätigung eines Abzugs und dem Lösen des Schusses. In 3,3 Sekunden ist Tempo 100 erreicht, in 9,4 Sekunden liegen bereits 200 km/h an. Das Ende ist erst bei 320 km/h erreicht.

Die Front-Mittelmotor-Architektur sorgt dafür, dass das Gewicht genau dort sitzt, wo Ingenieure und Sportfahrer es lieben: tief, zentral und bereit, die Physik höflich, aber bestimmt herauszufordern. Unter allen Fahrbedingungen, so verspricht Ferrari, liefert der Motor seine Leistung.


Ferrari Amalfi Spider – Das Dach ist auf Knopfdruck optional

Ein echter Spider lebt vom Moment, in dem das Dach verschwindet. Beim Amalfi Spider dauert dieser Moment 13,5 Sekunden und funktioniert sogar bis 60 km/h.

Das bedeutet praktisch: Man kann im Stadtverkehr das Dach öffnen, während der Fahrer hinter einem versucht herauszufinden, warum plötzlich ein italienisches Cabrio vor ihm eine kleine technische Theateraufführung startet.

Das Verdeck selbst ist ein kleines Modeaccessoire. Ferrari bietet maßgefertigte Stoffe in vier Farben sowie technisches Gewebe in zwei Farbtönen. Besonders stolz ist man auf Tecnico Ottanio, ein Stoff, dessen Webart angeblich schimmert und dreidimensional wirkt. Womöglich das erste Autodach, das mehr modisches Selbstbewusstsein besitzt als die Hälfte der Mailänder Laufstege.


Technik, die 640 PS zähmt

Natürlich weiß Ferrari, dass Leistung ohne Kontrolle ungefähr so sinnvoll ist wie ein Rennanzug im Whirlpool. Deshalb bekommt der Amalfi Spider ein Brake-by-Wire-System, das Bremsbefehle präziser als ein Dirigent weiterleitet.

Dazu kommt ABS Evo, das laut Ferrari selbst bei fragwürdiger Haftung noch Stabilität liefert. Eine beruhigende Nachricht für alle, die glauben, dass italienische Sportwagen nur für sonnige Küstenstraßen gebaut werden.

Und weil auch die Luft mitspielen muss, gibt es aktive Aerodynamik: einen dreistufigen Heckflügel sowie einen per Knopfdruck ausfahrbaren Windabweiser. Letzterer sorgt dafür, dass Gespräche im Innenraum möglich bleiben, ohne dass sie wie Funkverkehr während eines Hurrikans klingen.


Design des Ferrari Amalfi Spider: Eleganz mit Cabrio-Mut

Optisch bleibt der Amalfi Spider seiner Coupé-Herkunft treu. Die Designer hatten ein klares Ziel: Die fließende Silhouette des geschlossenen Modells zu bewahren, selbst wenn das Dach verschwindet.

Das Ergebnis wirkt, als hätte jemand eine klassische Ferrari-Form genommen und ihr einfach erlaubt, tief durchzuatmen. Die Proportionen bleiben kompakt, der Gepäckraum überraschend großzügig. Was bedeutet: Wochenendtrip nach Amalfi ja, Umzug eher nein.

Und der Preis? Über den diskutiert Ferrari aktuell womöglich noch. Klar dürfte sein, dass er einige Zehntausend Euro über dem Coupé liegen dürfte. Also etwa um die 300.000 Euro wären durchaus denkbar.


NewCarz meint dazu:

Ferrari nennt den Amalfi Spider ein Symbol des leistungsorientierten Lifestyles. Das ist eine elegante Umschreibung für ein Auto, das gleichzeitig Sportgerät, Statussymbol und mobiles Theater ist. Man kauft ihn nicht, weil man dringend ein Cabrio braucht, sondern weil man wissen möchte, wie sich 640 PS anfühlen, wenn der Himmel über einem liegt und das Auto den Horizont in Windeseile näherbringt. Der Ferrari Amalfi Spider ist wahrscheinlich die glamouröseste Art, sich den Fahrtwind ins Gesicht schlagen zu lassen. Und Ferrari liefert dazu die passende Botschaft: Wenn schon offen fahren, dann bitte mit Stil, Geschwindigkeit und einem Dach, das schneller verschwindet als die Vernunft beim ersten Gasstoß.

Quelle & Fotos: Ferrari / Text: NewCarz

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