Mazda eröffnet den Vorverkauf für den CX-6e und die ersten Modelle gleiten ab Sommer 2026 beinahe lautlos auf die Höfe der Händler.
Ab sofort ist der neue Mazda CX-6e in Deutschland bestellbar, und damit betritt ein vollelektrisches Crossover-Fahrzeug die Bühne, das gleichermaßen Reichweite, Leistung und eine fast schon meditative Gelassenheit ausstrahlt.
Bis die ersten Auslieferungen im Sommer 2026 beginnen, ist noch genug Zeit, um sich mental und finanziell auf diese japanische E-Mobilität vorzubereiten.
Was kostet der Mazda CX-6e?
Preislich startet der CX-6e bei 49.990 Euro in der Ausstattungslinie TAKUMI, die laut Mazda bereits „nahezu vollausgestattet“ ist. Ein Begriff, der hier ausnahmsweise nicht euphemistisch wirkt. Wer noch ein paar Extras obendrauf möchte, greift zur Variante TAKUMI PLUS ab 52.990 Euro. Für alle, die lieber monatlich rechnen, legt Mazda attraktive Leasingangebote auf. Privatkunden starten bei 499 Euro brutto ohne Sonderzahlung, Gewerbekunden sogar bei 399 Euro netto. Mit der geplanten staatlichen E-Auto-Prämie von bis zu 6.000 Euro sinkt die Privatleasingrate auf 364 Euro.
Kodo – Der nächste Schritt
Designtechnisch folgt der CX-6e dem Motto „Kodo für das nächste Jahrzehnt“. Mit 4.850 Millimetern Länge steht er selbstbewusst im Raum, ohne dabei protzig zu wirken. Glatte, skulpturale Flächen treffen auf präzise gesetzte Details, alles fein austariert und angenehm unaufgeregt. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in der neuen Lackfarbe Nightfall Violet, die je nach Licht zwischen edlem Purpur und fast schon philosophischem Schwarz changiert. Insgesamt stehen sieben Außenfarben zur Wahl, stets kombiniert mit schwarzem Dach und dunklen Säulen. Kontrast ist schließlich eine Haltung.


Im Innenraum setzt Mazda auf Reduktion mit Hightech-Beilage. Ein ultrabreiter 26-Zoll-Touchscreen im 32:9-Format zieht sich quer über das Armaturenbrett und versorgt Fahrer und Beifahrer mit personalisierten Informationen. Ergänzt wird das Ganze durch ein großes Head-up-Display, das Fahrdaten und Navigation direkt ins Blickfeld projiziert. Geste, Stimme oder klassischer Fingertipp, der CX-6e versteht alles und widerspricht nur selten. Vier intelligente Fahrzeugmodi kümmern sich um Alltag, Komfort und Effizienz, ohne belehrend zu wirken.
Technische Daten des Mazda CX-6e
Technisch wird es ebenso nüchtern wie beeindruckend. Eine Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie mit 78 kWh Kapazität versorgt einen 190 kW starken Elektromotor an der Hinterachse. Das ergibt 258 PS, lineare Beschleunigung und einen niedrigen Schwerpunkt, der zusammen mit dem ausgewogenen Fahrwerk genau das liefert, was Mazda gern betont: eine harmonische Verbindung zwischen Mensch und Maschine.

Die Reichweite liegt bei bis zu 484 Kilometern, geladen wird mit bis zu 195 kW. Von 10 auf 80 Prozent dauert es 24 Minuten, genug Zeit für einen Espresso und eine kurze Sinnfrage. Serienmäßig an Bord sind ein 11-kW-Onboardlader und eine Wärmepumpe. Und weil Alltag nicht nur aus Pendeln besteht, darf der CX-6e bis zu 1.500 Kilogramm ziehen.
Vom Mazda CX-6e gibt’s zwei Varianten
Schon die Basisversion TAKUMI ist reich bestückt. Elektrisch einstellbare, beheizte und klimatisierte Sitze vorn, Lenkradheizung, Ambientebeleuchtung, elektrisch öffnende Heckklappe, Panorama-Glasdach mit Sonnenrollo und ein 360-Grad-Kamerasystem mit See-Through-View sind serienmäßig. Die Sitze sind mit Maztex bezogen, einer Mazda-eigenen Lederalternative in Schwarz oder Weiß. Optional lassen sich 21-Zoll-Leichtmetallfelgen montieren, falls die serienmäßigen 19-Zoll-Aero-Felgen zu dezent erscheinen.
Die Ausstattungslinie TAKUMI PLUS legt noch einmal nach. Hier gehören die 21-Zoll-Felgen zum Standard, die äußeren Rücksitze sind beheizt und belüftet, und die Sitze kommen in der Farbkombination Weiß und Amethyst. Digitale Außen- und Innenspiegel verbessern die Sicht nach hinten und hochwertige Dekorelemente runden das Interieur ab, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
Abgerundet wird das Gesamtpaket durch eine üppige Garantie. Sechs Jahre Neuwagengarantie bis 150.000 Kilometer gehören zum Standard, dazu kommen acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie auf die Hochvolt-Batterie mit mindestens 70 Prozent Restkapazität. Das schafft Vertrauen, ganz ohne erhobenen Zeigefinger.
NewCarz meint dazu:
Was der Mazda6e bereits eingeläutet hat, setzt nun der Mazda CX-6e als SUV fort und zeigt recht gut, dass Elektromobilität nicht missionarisch erscheinen muss. Manchmal genügt ein ruhiges Design (was Mazda-Fahrer und -fans seit „Kodo“ lieben), solide Technik und ein 26-Zoll-Bildschirm, um zu verstehen, dass die Zukunft längst bestellt werden kann. Wir sind gespannt auf einen umfassenden Test, in dem wir den Stromer im Alltag auf Herz & Nieren ausprobieren und darüber berichten werden.
Quelle & Fotos: Mazda / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
