Opel Combo Start – Ab Oktober günstigerer Einstieg

Opel Combo Start

Tags

Opel senkt die Einstiegshürde beim kompakten Combo um 1.000 Euro: der neue Opel Combo Start kostet ab 22.400 Euro netto, bringt bereits eine ordentliche Grundausstattung mit und lässt sich als Benziner, Diesel oder Elektrotransporter ordern.

Besonders interessant sind einige pfiffige Lösungen für den mobilen Arbeitsplatz.

Ab Oktober 2026 ist die Einstiegsvariante des kompakten Nutzfahrzeugs bestellbar und kostet als Benziner mit 110 PS 22.400 Euro netto (26.656 Euro mit Mehrwertsteuer). Damit fällt der Einstiegspreis um 1.000 Euro niedriger aus als bislang. Statt den Rotstift bei der Ausstattung anzusetzen, spendiert Opel dem Basis-Combo einige durchaus nützliche Extras.

Serienmäßig gehören unter anderem ein vierfach einstellbarer Fahrersitz, der modulare FlexiSeat-Beifahrersitz, die Connect Box mit Notruf- und Assistenzfunktionen sowie eine Smartphone-Station zum Lieferumfang. Letztere macht das eigene Telefon kurzerhand zum Navigations- und Infotainment-System. Für einen Transporter, dessen Fahrer ohnehin meist schon genügend Technik mit sich herumträgt, ist das eine ziemlich vernünftige Lösung.


Der Beifahrersitz kann mehr

Besonders interessant wird es auf der rechten Seite des Fahrerhauses. Der FlexiSeat ist nicht einfach ein gewöhnlicher Beifahrersitz, sondern lässt sich teilweise zusammenklappen. Wird die Sitzfläche hochgestellt, wächst das verfügbare Ladevolumen um 0,5 Kubikmeter. Pakete, Werkzeug oder anderes Material können dann im ehemaligen Beifahrerbereich untergebracht werden.

Noch einen Schritt weiter geht der optionale ModuTable für 300 Euro netto. Die Konstruktion verwandelt den Beifahrerplatz bei Bedarf in einen kleinen Arbeitsplatz. Ein Laptop findet darauf Platz, Getränke lassen sich in einem integrierten Halter sichern. Unterhalb der Tischfläche verhindert ein Netz, dass Gegenstände aus dem Ladebereich während der Fahrt in Richtung Fahrer wandern.

Und wenn gerade weder Büro noch Kantine benötigt werden, verschwindet der ModuTable platzsparend hinter der Kabinenwand im Laderaum. Ein durchaus sympathischer Ansatz für all jene, deren Arbeitsplatz gelegentlich dort endet, wo andere Menschen noch nicht einmal einen vernünftigen Tisch vermuten.

Weitere Ablagen in der Armaturentafel und eine Schublade unter dem Fahrersitz schaffen zusätzlichen Stauraum. Mit der optionalen FlexCargo-Konfiguration kommt außerdem ein dritter Sitz in der Mitte hinzu. Wird er nicht benötigt, lässt sich die Konstruktion verändern und als Durchlademöglichkeit für lange Gegenstände nutzen.


Drei Motorisierungen für den Opel Combo Start

Bei der Motorisierung lässt Opel dem Kunden freie Wahl. Der 110 PS starke Benziner bildet den Einstieg, während zwei Diesel mit 102 PS beziehungsweise 131 PS erhältlich sind. Beide Selbstzünder werden mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert.

Alternativ steht der Combo Start Electric zur Verfügung. Sein Elektromotor leistet 100 kW (136 PS), die nutzbare Batteriekapazität beträgt 42 kWh. Damit sollen nach WLTP bis zu 270 Kilometer Reichweite möglich sein. Der Elektro-Combo startet bei 28.500 Euro netto und kommt mit erhöhter Nutzlast. Für 2027 ist zusätzlich eine 48-Volt-Hybridversion angekündigt.

Die Dieselversion beginnt bei 23.200 Euro netto. Damit liegen zwischen dem günstigsten Benziner und dem Elektroantrieb 6.100 Euro netto. Für Gewerbetreibende dürfte daher weniger die Frage nach dem technisch modernsten Antrieb entscheidend sein als die nach dem tatsächlichen Einsatzprofil.


Zwei Längen, bis zu 4,4 Kubikmeter

Beim praktischen Teil lässt sich Opel ebenfalls nicht lumpen. Der Combo Start ist in zwei Karosserielängen erhältlich und bietet bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen. Je nach Motorisierung kann die Nutzlast knapp eine Tonne erreichen.

Auch optisch grenzt sich die neue Einstiegsvariante stärker ab. Ein markanter, neu gezeichneter Frontstoßfänger verleiht dem Combo ein eigenständigeres Gesicht und unterstreicht seinen Anspruch als robustes Arbeitsgerät.

Opel Combo Start schräg hinten
Ab Oktober 2026 werden die Bestellbücher für das neue Einstiegsmodell geöffnet.

Damit positioniert Opel den Combo Start als Nutzfahrzeug ohne Lifestyle-Allüren. Dieses soll Pakete, Werkzeug und Material transportieren, aber ebenso den mobilen Arbeitsplatz organisieren. Dass dafür bereits zum vergleichsweise niedrigen Einstiegspreis einige clevere Lösungen an Bord sind, macht den neuen Basis-Combo vor allem für kleine Betriebe und Flotten interessant.


NewCarz meint dazu:

Der neue Combo Start bietet als Einstiegsmodell viel Nutzfahrzeug für wenig Geld. Besonders FlexiSeat und ModuTable sind Lösungen, die einen konkreten Nutzen haben und nicht nur die Zubehörliste verlängern. Die Auswahl zwischen drei Antriebskonzepten macht den Transporter zudem für sehr unterschiedliche Einsatzprofile interessant. Wer einen unkomplizierten Arbeitsesel mit pfiffig-praktischen Gimmicks sucht, dürfte hier ziemlich genau das bekommen.

Quelle & Fotos: Opel / Text: NewCarz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ich akzeptiere die Datenschutzhinweise