Peugeot hat offenbar beschlossen, den Rifter 2026 endgültig zum Schweizer Taschenmesser unter den Autos zu machen.
Mit dem neuen Modelljahr wächst das Angebot weiter, die Motorenpalette wird breiter und die Ausstattung umfangreicher. Kurz gesagt: Wer sich nicht entscheiden kann, bekommt jetzt noch mehr Gründe, genau das zu tun.
Der Rifter präsentiert sich weiterhin als das, was er am besten kann: ein vielseitiger Kompaktvan mit markantem Auftritt, erstaunlich viel Platz und einem Innenraum, der sich schneller umbauen lässt als die Wochenendpläne einer Familie. Stadtverkehr, Kindertransport, Freizeitmobil oder halber Umzugswagen – der Rifter deckt alles ab und stellt nichts davon in Frage.
Peugeot Rifter 2026 – Aus Pflicht serienmäßig mehr
Mit dem neuen Modelljahr zieht Peugeot die Ausstattungsschraube an. In der Linie ALLURE gehört die Fahreraufmerksamkeitswarnung inklusive Kamera nun serienmäßig dazu. Nicht aus purer Großzügigkeit, sondern weil es die neue GSRV2.2-Richtlinie ab Juli 2026 ohnehin verlangt. Der Rifter ist also schon heute bereit für morgen – oder zumindest für den Gesetzgeber.
Der elektrische E-Rifter legt noch einen drauf und bekommt serienmäßig einen bidirektionalen 11-kW-On-Board-Charger. Vehicle-to-Load ist ebenfalls vorbereitet, der passende Adapter allerdings optional. Strom abgeben kann er also, wenn man ihn lässt – und extra zahlt.
Optionen für alle, die „Serie“ nur als Vorschlag verstehen
Auch beim Thema Einzeloptionen hat Peugeot nachgelegt. Sitzheizung für vorn, das i-Connect Advanced Infotainmentsystem, Schaltwippen am Lenkrad und drei Einzelsitze in der zweiten Reihe sorgen dafür, dass der Innenraum so flexibel wird wie die Lebensrealität seiner Besitzer. Wer will, macht aus dem Rifter ein rollendes Wohnzimmer. Oder ein mobiles Büro. Oder beides gleichzeitig.
Noch mehr Motorenvielfalt für Peugeot Rifter 2026
Während viele Modelle sich ausschließlich der Steckdose verschreiben, bleibt der Rifter diplomatisch. Neben der vollelektrischen Version mit 136 PS und bis zu 339 Kilometern Reichweite stehen neue Diesel- und Benzinmotoren bereit.
Als Diesel gibt’s eine 100 PS und eine 131 PS-Variante; letztere auch mit 8-Stufen-Automatik. Zwei Benziner mit jeweils 110 PS und 136 PS runden das Angebot an Verbrennern ab.
Alle erfüllen brav die Euro-6e-bis-Norm und richten sich an Menschen, die lange Strecken fahren und Ladekabel eher als lose Bekanntschaft betrachten.
Was kostet der Peugeot Rifter 2026?
Der Einstieg beginnt beim Benziner mit 110 PS ab 26.670 Euro. Die Dieselvarianten staffeln sich bis hin zum 131-PS-Diesel mit Automatik, der ab 31.170 Euro zu haben ist. Der elektrische E-Rifter startet bei 38.220 Euro – lokal emissionsfrei, aber finanziell deutlich ambitionierter.
NewCarz meint dazu:
Der Peugeot Rifter bleibt, was er immer war: ein praktischer Alleskönner mit Hang zur Vernunft. Mit mehr Motoren, mehr Ausstattung und mehr Technik wird er nun noch erwachsener. Leidenschaft wohl eher nicht; dafür aber Alltag in Reinform. Und meistens ist genau das die größte Kunst für einen Hochdachkombi.
Quelle & Foto: Peugeot / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
