Kia K4 Core – Sparsamkeit mit Ansage

Kia K4 Core
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Kia hat mit dem Sparhammer zugeschlagen: das Ergebnis ist das neue Einstiegsmodell K4 Core.

Still, leise und mit der Eleganz eines Taschenrechners auf Koffein senkt der Hersteller den Einstiegspreis seines noch jungen Kompaktwagens K4, der als Nachfolger des Ceed auf die Bühne rollte. Die neue Ausstattungslinie heißt passenderweise „Core“. Übersetzt etwa: das Wesentliche. Oder, weniger diplomatisch: Alles, was man braucht, plus ein bisschen mehr, damit man sich nicht beschweren kann.


Die Details zum Kia K4 Core

Der K4 Core kommt mit dem bekannten 1,0-Liter-Turbobenziner, der tapfer 115 PS aus drei Zylindern quetscht. Mit Handschaltung startet der Spaß nun bei 28.890 Euro und liegt damit genau 1.100 Euro unter dem bisherigen Einstieg. In Zeiten, in denen Preisnachlässe sonst nur aus der Erinnerungskiste stammen, fast schon ein Akt der Rebellion. Wer es moderner mag, greift zur Mildhybrid-Version mit Doppelkupplungsgetriebe, die ab 30.890 Euro zu haben ist. Die obligatorische 7-Jahre-Garantie ist natürlich dabei, schließlich soll man sich auch langfristig sicher fühlen, wenn schon nicht euphorisch.

Optisch gibt sich der 4,44 Meter lange Schrägheck-Koreaner dynamisch, innen überraschend geräumig und im Kofferraum mit bis zu 438 Litern erfreulich geräumig. Wer noch mehr braucht, greift zum Kombi. Serienmäßig ist bereits so viel an Bord, dass frühere Oberklassemodelle leise weinen dürften. Ein großes Infotainmentdisplay, LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Parksensoren rundum, Smart-Key, USB-C-Anschlüsse vorn und hinten und eine Armada an Assistenzsystemen sorgen dafür, dass man sich eher überwacht als allein fühlt. Müdigkeitswarner inklusive, falls die Begeisterung doch einmal nachlässt.

Technisch zeigt sich der Kia K4 Core ausgesprochen vernetzt. Das neue Infotainmentsystem ccNC bringt einen KI-Assistenten mit, der ein Jahr lang kostenlos die Konversation pflegt, bevor er zur Kasse bittet. Musik- und Videostreaming, WLAN-Hotspot und sogar Bezahlen direkt aus dem Auto sind möglich. Kurz gesagt: Der K4 weiß mehr über seinen Fahrer als dessen Familie. Updates kommen selbstverständlich over the air, Kabel sind schließlich etwas für Nostalgiker.

Wer trotz all dem noch mehr will, kann Pakete nachladen. Sitzheizung, beheizbares Lenkrad, Zwei-Zonen-Klima, Panoramadisplay, zusätzliche Assistenzsysteme und sogar eine Anhängerkupplung stehen bereit. Der Weg zur Vollausstattung ist also offen, sofern das Konto mitspielt.

Neben der neuen Basisversion Core gibt es den K4 weiterhin als Vision, Spirit oder in der sportlich dreinschauenden GT-Line. Motorenseitig reicht das Angebot vom kleinen Dreizylinder bis zum 1,6-Liter-Turbo mit bis zu 180 PS. Ein Vollhybrid soll zum Jahresende folgen, damit auch das ökologische Gewissen einen Platz im Fahrzeug findet.


NewCarz meint dazu:

Unterm Strich liefert Kia mit dem K4 Core genau das, was der Name verspricht: den Kern. Nicht übertrieben, dafür aber erstaunlich komplett. Und in einer Zeit, in der Autos gern mehr kosten als Wohnungen, fast schon eine kleine Sensation auf vier Rädern.

Quelle & Foto: Kia / Text: NewCarz

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