Die mittelgroßen Nutzfahrzeuge aus dem Hause Stellantis – Kategorie Pro One – gehören traditionell zur Kategorie „Abliefern“.
Jetzt bekommen sie neuen Rückenwind aus dem Motorraum. Ab sofort ergänzt ein moderner 2,2-Liter-Dieselantrieb in zwei Leistungsstufen das Antriebsportfolio der bekannten Alleskönner und sorgt dafür, dass Baustelle, Lieferzone und Autobahnauffahrt wieder etwas entspannter aussehen.
Stellantis Pro One – Vier Nutzfahrzeuge erhalten den Diesel
Konkret profitieren davon der Citroën Jumpy, der Fiat Scudo, der Opel Vivaro und der Peugeot Expert. Alle vier erhalten den neuen 2.2 Diesel 150 Stop&Start mit 110 kW, wahlweise gekoppelt an ein klassisches Sechsgang-Schaltgetriebe oder die kultiviert arbeitende Achtgang-Automatik EAT8. Und wer es noch etwas kräftiger mag, bekommt auch die Topmotorisierung mit 180 PS nun ebenfalls aus dem 2,2-Liter-Aggregat serviert.
Technisch ist der neue Diesel alles andere als alte Schule. Der Euro-6e-bis-konforme Turbodiesel nutzt eine Direkteinspritzung der jüngsten Generation, kombiniert mit einem optimierten Abgasrückführungssystem. Das Ergebnis klingt trocken, fährt sich aber angenehm. Mehr Effizienz, weniger Verbrauch, geringere Emissionen. Kurz gesagt: Der Motor arbeitet intelligenter, ohne den Fahrer mit technischen Details zu belästigen.
Dabei bleibt der Nutzwert klar im Fokus. Bis zu 400 Newtonmeter Drehmoment stehen bereit, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bis zu 185 km/h. Das reicht locker für den zügigen Spurwechsel auf der Autobahn und ebenso für das souveräne Anfahren mit voller Ladung im Stadtverkehr. Der Diesel zeigt sich dabei weder hektisch noch müde, sondern genau so, wie man es von einem Arbeitsgerät erwartet, das täglich Leistung bringen soll.
„Wir lassen unseren Kundinnen und Kunden die Freiheit, selbst zu entscheiden, welche Antriebsform am besten zu ihrem Arbeitsalltag passt“, sagt Andreas Mayer, Managing Director Pro One. Ob batterie-elektrisch und lokal emissionsfrei oder mit modernen Dieselmotoren in drei Leistungsstufen von 120 bis 180 PS, dazu zwei Getriebevarianten. Die Transporter sollen passen wie ein gut sortierter Werkzeugkasten, nichts fehlt, nichts ist zu viel.
Damit unterstreichen die mittelgroßen Transporter einmal mehr ihren Anspruch als verlässliche Partner im Alltag. Sie tragen Material, Termine und Erwartungen gleichermaßen. Der neue 2,2-Liter-Diesel sorgt dafür, dass dabei auch unter der Haube alles im Lot bleibt.
NewCarz meint dazu:
Während viele über die ausschließlich elektrische Zukunft der Mobilität diskutieren, liefern diese Transporter einfach ab. Denn Dieselantriebe sind zumindest für eine nicht unerhebliche Übergangszeit noch längst nicht abgeschrieben oder gar verzichtbar. Mit mehr Effizienz bei einem Motor, der seine Arbeit selbstredend nicht so flüsterleise wie E-Antriebe erledigt, aber auch auf Mittel- und Langstrecke souverän bleibt.
Quelle & Foto: Stellantis / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
