Volkswagen Nutzfahrzeuge schlägt ein besonders dunkles Kapitel in der Amarok-Geschichte auf – im besten Sinne: Das Sondermodell „VW Amarok Dark Label“ kehrt zurück und kann ab sofort als neue Generation vorbestellt werden.
Ein Pick-up, der so viel Schwarz trägt, dass selbst Batman neidisch werden könnte.
Unter der Motorhaube geht es allerdings weniger düster, dafür umso kraftvoller zur Sache: In Europa arbeitet ein V6-TDI-Diesel mit 241 PS, satten 600 Nm Drehmoment und einem 10-Gang-Automatikgetriebe. Kurz gesagt: genug Kraft, um souverän jeden Berg hoch und jeden Anhänger wegzuziehen.
Drei Dunkeltöne – und ein kleines Farb-Statement
Der neue Dark Label kommt ausschließlich in drei tiefen Nuancen:
- Midnight Black Metallic
- Dark Grey Metallic
- Bright Blue Metallic – der farbliche Ausreißer, aber ebenfalls besonders dunkel gehalten.
Der deutsche Konfigurator ist bereits freigeschaltet – wer also seinen ganz persönlichen Schattenwurf auf vier Rädern zusammenstellen möchte, darf hier sofort loslegen.
Schwarz soweit das Auge reicht
An seiner mattschwarzen 20-Zoll-Bereifung erkennt man den Dark Label schon von Weitem. Frontschürze, Kühlergrill, Unterfahrschutz – alles im edlen Dunkelton. Die Aussenhaut setzt das Spiel fort: Privacy-Verglasung hinten, mattschwarze B-Säulen, schwarze Reling, schwarze Spiegel, Trittstufen und Türgriffe.




Am Heck zeigt sich das Sondermodell ebenfalls unverkennbar: schwarzer Stoßfänger, abgedunkelte Rückleuchten, mattschwarze Stylingbar, dunkle Scheibe – und ein glänzendes V6-Emblem, das stolz verrät, was hier arbeitet.
Edles Schwarz auch innen des VW Amarok Dark Label
Der Innenraum ist eine kleine Lounge für Freunde des Understatements: dunkles „ArtVelours“, schwarze Türpaneele, schwarze Mittelkonsole und ein Dachhimmel in „Ebony Black“. Dazu gibt’s ein Lederlenkrad samt Dark-Label-Emblem und passende Velours-Fußmatten.


Alles wirkt wertig, dezent, aber doch auffallend besonders – so wie es ein Sondermodell eben verlangt.
Premium-Feeling trifft echte Arbeitsmoral
Technisch zeigt sich der Amarok ebenfalls gut aufgestellt: Über 25 Assistenzsysteme, ein 12,3-Zoll-Display, hochwertige Materialien und eine clevere Mischung aus analogen und digitalen Bedienelementen sorgen für Komfort.
Damit der Pick-up aber nicht nur gut aussieht, sondern auch kräftig anpackt, bietet er je nach Variante bis zu 1,18 Tonnen Zuladung und bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast. Das Dark-Label-Modell (Basis „Style“) schafft 1,09 Tonnen Zuladung bei maximal 3,5 Tonnen Anhängelast.
VW Amarok Dark Label – Vier Varianten, eine klare Positionierung
Mit dem Dark Label erweitert VW die Amarok-Familie auf vier Modelle:
- Amarok Style
- PanAmericana (Offroad-Akzent)
- Aventura (besonders edel)
- Dark Label (dunkler Schönling mit Anspruch)
Der Amarok bleibt ein europäisch konzipierter Doppelkabinen-Pick-up mit üppigen 5,35 Metern Länge und 3,27 Metern Radstand.
Motoren für jeden Markt
Neben dem EU-V6 gibt es weltweit auch 2,0-Liter-TDI-Vierzylinder, einen 3,0-Liter-V6 bis 250 PS (außerhalb der EU) sowie einen 2,3-TSI-Benziner mit 302 PS in bestimmten Märkten. Dazu je nach Ausführung ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder die bekannte 10-Gang-Automatik.
Europa erhält den Amarok ausschließlich als 4MOTION-Allradmodell, stets mit Untersetzung.
Der Preis für die dunkle Versuchung
In Deutschland startet der Amarok in der Version „Style“ ab 54.201 Euro netto.
Das neue Sondermodell Dark Label beginnt bei 57.536 Euro netto – inklusive LED-Matrix-Scheinwerfern, 12-Zoll-Infotainment, Digital Cockpit und elektrisch verstellbarem Fahrersitz. Bruttopreis also rund 68.478 Euro.

NewCarz meint dazu:
Wer einen Pick-up sucht, der Kraft, Komfort und eine Prise geheimnisvolle Eleganz verbindet, dürfte im neuen Amarok Dark Label seinen perfekten Begleiter finden. Schwarz ist schließlich nicht nur eine Farbe – es ist eine Haltung, ein Statement und für einige Sympathisanten meist das Maximum an Bunt.
Quelle & Fotos: Volkswagen Nutzfahrzeuge / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
