VW ID.Polo – Mit Steckdose und Zeitmaschine

VW ID.Polo
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Volkswagen hat erstmals die Tür des in diesem Jahr startenden VW ID.Polo aufgemacht und dabei gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe gefangen.

Erstmals zeigt der Hersteller damit nicht nur einen Blick in ein neues Modell, sondern gleich in die Zukunft der gesamten ID.-Familie. Wer hineinschaut, merkt schnell: Hier geht es nicht um Spielereien, sondern um ein Cockpit, das Ordnung liebt, Technik versteht und trotzdem Charme versprüht.


Ein bisschen Wohnzimmer auf Rädern

Der neue Innenraum folgt einem klaren Prinzip: weniger Chaos, mehr Gefühl von Qualität. Volkswagen hat dafür kräftig zugehört, denn das Feedback der Kundinnen und Kunden floss direkt ins Design ein. Ergebnis ist eine Cockpit-Landschaft, die aufgeräumt wirkt, vertraute VW-Bedienmuster aufgreift und sie zeitgemäß weiterdenkt.

Physische Tasten feiern (endlich!) ihr Comeback, Menüs sind logisch strukturiert, Displays zeigen Informationen ohne digitale Wortkaskaden. Kurz gesagt: Man findet wieder, was man sucht, ohne vorher ein Studium der Bordelektronik absolvieren zu müssen.


Technik im VW ID.Polo, die mitdenkt

Unter der hübsch gestalteten Oberfläche arbeitet eine neue Software-Generation. Sie bringt frische Funktionen mit, darunter die dritte Generation des Travel Assist, der künftig auch rote Ampeln und Stoppschilder erkennt. Und weil Komfort im Elektrozeitalter nicht bei Sitzheizung endet, ist auch One-Pedal-Driving an Bord. Gas geben, loslassen, abbremsen. Der ID. Polo denkt mit und spart Nerven im Stadtverkehr.

VW ID.Polo Parking
Statt ID.2 heißt er ID.Polo und soll unter 25.000 Euro starten.

Kai Grünitz, Markenvorstand für Technische Entwicklung, fasst es nüchtern zusammen, was sich emotional deutlich anfühlt: mehr Komfort, mehr Funktionen und eine Bedienwelt, die nicht belehrt, sondern begleitet.


VW ID.Polo: Kleinwagen mit Oberklasse-Allüren

Volkswagen bleibt sich treu und orientiert sich auch im Kleinwagensegment an der nächsthöheren Klasse. Stoffbespannte Oberflächen auf Armaturenbrett und Türen, angenehm griffige Regler und eine warme Materialanmutung sorgen für eine Atmosphäre, die eher an ein gut eingerichtetes Wohnzimmer erinnert als an einen nüchternen Stadtflitzer. Die neue Designsprache nennt sich „Pure Positive“ und meint genau das: freundlich, klar und einladend.

Chefdesigner Andreas Mindt bringt es auf den Punkt. Der ID. Polo sei ein „bezahlbarer Freund für den Alltag“. Einer, der nicht einschüchtert, sondern Vertrauen schafft. Physische Tasten geben Halt, Materialien wirken sympathisch und kleine Details zeigen Humor.


Zwei Bildschirme und ein klarer Blick

Das Cockpit ist horizontal aufgebaut und wird von zwei großen Displays dominiert. Direkt hinter dem Lenkrad sitzt das Digital Cockpit mit 10,25 Zoll. Daneben thront das fast 13 Zoll große Infotainmentdisplay, eine echte Ansage in dieser Fahrzeugklasse. Hochauflösend, präzise und so positioniert, dass auch der Beifahrer bequem mitbedienen kann.

VW ID.Polo Cockpit
Komplett neugestaltet zeigt das neue Cockpit das Layout für alle folgenden ID-Modelle.

Darunter eine Leiste mit echten Tasten für Klima und Warnblinker, dazu ein neues Multifunktionslenkrad mit klar strukturierten Tastenfeldern. Zwischen Smartphone-Ablage und Cupholdern wartet ein Drehregler für die Lautstärke, oldschool im besten Sinne. Drehen, klicken, fertig.

Auch das ID.Light wurde weiterentwickelt. Die interaktive Lichtleiste zieht sich nun nicht nur über das Armaturenbrett, sondern erstmals bis in die Vordertüren. Sie informiert, begleitet und kommuniziert mit Licht statt mit Belehrungen.


80er-Jahre per Knopfdruck

Und dann kommt der Moment, in dem selbst Technikfans grinsen. Mit einem Tastendruck verwandelt sich das digitale Cockpit in eine Retro-Anzeige, die aussieht wie ein Instrument aus dem Golf I der 80er Jahre. Pixel statt Polygone, Nostalgie statt Neon. Im Designteam heißt so etwas „Secret Sauce“. Für die Fahrerinnen und Fahrer ist es einfach ein charmantes Augenzwinkern, das zeigt: Auch ein modernes Elektroauto darf auf Retro machen.

VW ID.Polo Cockpit Retro
Der Golf I lässt grüßen: Auf Knopfdruck zeigt sich das Cockpit im 1970er-Look.


NewCarz meint dazu:

Der ID. Polo ist weitaus mehr als ein rein elektrischer Polo. Er ist ein Ausblick auf kommende Volkswagen-Innenräume, ein Statement für intuitive Bedienung und ein Beweis dafür, dass Fortschritt nicht die Vergangenheit vergessen muss. Ein kompakter Stromer mit großem Herzen, klarer Haltung und einem kleinen Zeitsprung im Armaturenbrett, der sogar einen kleinen Rückschritt beinhaltet, welcher aber nicht diese Bezeichnung verdient. Vielmehr stellt dies eine Rückkehr zu den Wurzeln und damit zu Bewährtem dar: echte Bedienelemente statt Digitalisierung bis ins Eck. Das werden ganz besonders die Kunden zu schätzen wissen.

Quelle & Fotos: Volkswagen / Text: NewCarz

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