Vorstellung: Volkswagen T-Cross – Mini-SUV mit Stylefaktor

Kurz nach der Weltpremiere des Volkswagen T-Cross ist der Andrang groß. Was macht das kleine SUV aus? Welche Motoren werden angeboten? Wir geben Aufschluss über alle Informationen rund um den Neuzugang aus Wolfsburg.

 

Design

Wie wir bereits in einem ersten Bericht festgestellt haben, weist der neue Volkswagen T-Cross auf den ersten Blick eine gezielte Verwandtschaft zu seinen größeren SUV-Brüdern auf. Gekonnt wurden hier Akzente von T-Roc, Tiguan und Touareg eingepflegt und auf das Antlitz des T-Cross adaptiert.

Die Front zeigt einen sehr eigenständigen Charakter, der sich durch eine bullig wirkende Front und einen fast senkrecht stehenden Kühlergrill auszeichnet. Die markante Chromumrandung der Nebelscheinwerfer zeigt eine deutliche Nähe zum LED-Tagfahrlicht des T-Roc, während die gesamte Front einen Bezug zum neuen Touareg aufweist.

 

Volkswagen T-Cross Seite
Ein bisschen Tiguan – Von der Seite betrachtet, lässt sich eine Verwandtschaft nicht leugnen.

 

Seitlich betrachtet, zeigen sich erstaunliche Parallelen zum VW Tiguan, während die farbigen Felgen den jugendlichen Charme des 4,11 Meter langen City-SUV unterstreichen und – nun ja – Geschmacksache sind.

 

Volkswagen T-Cross Heck
Markantes Heck – Die Eigenständigkeit kann man dem T-Cross nicht absprechen.

 

Das Heck wirkt derweil durch und durch eigenständig und gründet somit eine neue Erscheinung im Straßenverkehr. Hoch, maskulin-robust, aber dennoch dezent verspielt, wird der „Knuffigkeitsfaktor“ durch ein durchgehendes Reflektorband – böse Zungen würden an dieser Stelle behaupten, es sei eine abspeckte Version eines LED-Lichtbandes – und die nach obenhin schmaler werdende Silhouette etwas abgeschwächt. Der mittig platzierte T-CROSS-Schriftzug rundet den Gesamteindruck ab.

 

Volkswagen T-Cross Schriftzug
Mittig – Der Schriftzug des T-Cross sitzt mittig unter dem Kennzeichen.

 

Der Innenraum ähnelt auf Anhieb dem des Polo. Doch es gibt einige Unterschiede, die sich unter anderem in der Kopffreiheit äußern. Dadurch, dass der Volkswagen T-Cross mit 1,56 Meter ein Stück höher als der Polo ausfällt, herrschen hier großzügigere Platzverhältnisse. Durch die um 14 Zentimeter verschiebbare Rückbank sitzen selbst Menschen mit einem Gardemaß von 1,85 Meter auf allen vier Plätzen durchaus bequem.

 

Volkswagen T-Cross Innenraum
Polo lässt grüßen – Aber mit deutlich mehr Kopffreiheit.

 

Der Kofferraum bietet ein Ladevolumen zwischen 385 und 455 Litern – je nach Position der Rückbank. Bei umgeklappten Rücksitzen werden bis zu 1.281 Liter frei. Dies entspricht bis auf einen Liter Unterschied dem Volumen des Seat Arona und übertrumpft den Kia Stonic um immerhin 126 Liter.

 

Volkswagen T-Cross Rückbank
Überaus praktisch – Die verschiebbare Rücksitzbank.

 

Technik & Assistenz

Der Volkswagen T-Cross rollt bereits ab der Basisversion mit einer umfangreichen Serienausstattung vor.

Hierzu gehören das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist, welches samt Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion aufwartet.Darüber hinaus gibt es bemerkenswerterweise den Lane Assist genannten Spurhalteassistenten ebenso in Serie wie einen Berganfahrassistenten.

 

Volkswagen T-Cross Active Info Display
Voll digital – Das Active Info Display ist auch für das Mini-SUV zu haben.

 

Ebenfalls immer an Bord ist der Totwinkel-Warner Blind Spot Detection sowie ein Ausparkassistent. Das Proaktive Insassenschutzsystem komplettiert die üppige Sicherheitsausstattung.

Auf Wunsch offeriert der Volkswagen T-Cross eine Müdigkeitserkennung sowie den Abstandsregeltempomat ACC. Der Park Assist manövriert den T-Cross derweil in automatisch in Längs- und Querparklücken. Alternativ oder zusätzlich steht eine Rückfahrkamera auf der Optionsliste.

 

Volkswagen T-Cross Keyless Access Sensoren
Schlüssel ade – Dank Komfortzugang auch im T-Cross.

 

Voll vernetzt – einer der Claims des neuen Volkswagen T-Cross. Neben dem auf Wunsch bis zu acht Zoll großen Touchscreen samt Navigation und Smartphone-Integration, lässt sich selbiges mittels induktiver Ladestation kabellos mit Strom versorgen. Zudem gibt es auf Wunsch das aus dem VW Polo bekannte Active Info Display, welches sich nach Belieben konfigurieren lässt.

 

Volkswagen T-Cross Beats Soundsystem
Wahrscheinlich mit Wumms – Das Soundsystem aus dem Hause Beats.

 

Damit gestreamte Songs oder DAB-Radio noch besser zur Geltung kommen, kann der Kunde optional das 300 Watt starke Soundsystem aus dem Hause Beats ordern. Dank 8-Kanalverstärker plus Subwoofer dürfte hier ein raumfüllender Klang gewährleistet sein.

 

Volkswagen T-Cross anklappbare Außenspiegel
Legt an – Auf Wunsch klappt der T-Cross seine Außenspiegel an.

 

Dem Komfort zuträglich ist das schlüssellose Zugangs- und Startsystem Keyless Access samt Sensoren an den vorderen Türgriffen und an der Heckklappe.

 

Volkswagen T-Cross LED-Scheinwerfer
Voll LED – Optional wartet das City-SUV mit Voll-LED-Scheinwerfern auf.

 

Damit auch bei Nacht Sicherheit an erster Stelle steht, wird der Volkswagen T-Cross auf Wunsch mit Voll-LED-Scheinwerfer ausgestattet. Diese verfügen zudem über ein markantes LED-Tagfahrlicht sowie – wenn gewünscht – über den Light Assist genannten Fernlichtassistenten.

 

Varianten & Preis des Volkswagen T-Cross

Insgesamt gibt es für den neuen Volkswagen T-Cross drei verschiedene Ausstattungslinien. Die Basisversion heißt schlicht „T-Cross“ und beinhaltet bereits alle im vorherigen Kapitel genannten Serienausstattungen sowie das Infotainmentsystem Composition Color samt 6,5-Zoll-Farbdisplay. Ebenso darf sich der Kunde über eine verstellbare Rückbank sowie über LED-Heckleuchten freuen. Elektrische Fensterheber vorne wie hinten sowie elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel runden das Ausstattungspaket ab.

 

Volkswagen T-Cross Farben
Farbenfroh – Für den T-Cross stehen einige bunte Lackierungen zur Wahl.

 

Die zwei Ausstattungslinie trägt den Namen „Life“ und beinhaltet darüber hinaus ein Multifunktionslenkrad, Parksensoren vorne und hinten sowie eine manuelle Klimaanlage. Für mehr Stauraum gibt es einen variablen Ladeboden im Kofferraum sowie eine Schublade unter dem Beifahrersitz und eine „Jumbobox“ zwischen den Vordersitzen. 16-Zoll-Felgen ergänzen die Life-Ausstattung.

 

Volkswagen T-Cross Räder
Maximal 18 – Bis zu 18 Zoll große Felgen werden für den Kleinen offeriert.

 

Die dritte und höchste Ausstattung heißt „Style“ und offeriert Voll-LED-Scheinwerfer, Nebelleuchten und Ambientelicht. Das Multifunktionslenkrad ist nun mit Leder bespannt und die Belüftung übernimmt eine Klimaautomatik. Statt der 16-Zöller kommen hier 17 Zoll große Leichtmetallräder zum Einsatz.

 

Volkswagen T-Cross R-Line
R on top – Auf Wunsch kann der T-Cross mit R-Paketen ausgestattet werden.

 

Für die beiden Ausstattungen Life und Style sind auf Wunsch R-Pakete für Interieur und Exterieur erhältlich. Erkennbar sind diese unter anderem an dem geprägten „R“ in den Sitzlehnen sowie an spezifischen Front- und Heckstoßfängern.

 

Volkswagen T-Cross Weltpremiere
Dreifaltigkeit in Amsterdam – Hier feierte das SUV seine Weltpremiere.

 

Der Preis des Volkswagen T-Cross startet bei 17.975 Euro für den 1.0 TSI mit 95 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe.

 

Motoren des Volkswagen T-Cross

Angeboten wird der Volkswagen T-Cross mit insgesamt vier Motoren, die allesamt durch Turboaufladung unterstützt werden. Der unter anderem aus dem T-Roc bekannte Allradantrieb 4Motion wird für das City-SUV nicht offeriert.

 

Volkswagen T-Cross Motor
Alles Turbo – Der Kunde kann zwischen drei Benzinern und einem Diesel wählen.

 

Je nach Motorisierung hat der Kunde die Wahl zwischen Schaltgetriebe oder dem Doppelkupplungsgetriebe DSG, wobei das kleinste Aggregat ausschließlich mit Schaltgetriebe und das größte Triebwerk nur mit 7-Gang-DSG bestellt werden kann. Nachfolgend listen wir die angebotenen Motoren auf:

  • 1.0 TSI mit 95 PS – Fünfgang-Schaltgetriebe
  • 1.0 TSI mit 115 PS – Sechsgang-Schaltgetriebe; optional: 7-Gang-DSG
  • 1.5 TSI mit 150 PS – 7-Gang-DSG
  • 1.6 TDI mit 95 PS – Fünfgang-Schaltgetriebe; optional: 7-Gang-DSG

 

Konkurrenz: Seat Arona, Kia Stonic

 

Text / Fotos: NewCarz

Kamera: Canon EOS 6D

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