Honda e – So benennt Honda sein erstes Elektroauto

Honda e

Mit der schlichten, sehr einfachen Namensgebung für das erste vollelektrische Gefährt des japanischen Herstellers, läutet der Honda e die elektromobile Ära des Unternehmens ein.

Man nehme das Konzeptfahrzeug, den e Prototype, lässt das letzte Wort weg – fertig ist der neue Honda e. Das ist Pragmatismus in Vollendung.

 

Kompakter Viertürer

Mit ungefähr 3,92 Meter Länge, einer Reichweite von über 200 Kilometern und einer Ladezeit von 30 Minuten für 80 Prozent der Akkukapazität, gibt Honda die ersten Eckdaten des viertürigen Kleinwagens an.

Die Produktion startet noch dieses Jahr und die Fahrzeugauslieferung soll Ende 2019, Anfang 2020 beginnen. Laut Hersteller soll die Serienversion des neuen Elektro-Kleinwagens zu ungefähr 95 Prozent des Anfang des Jahres vorgestellten Konzeptfahrzeugs e Prototype entsprechen.

 

Honda e Prototype
95 Prozent – Der Honda e entspricht fast in Gänze dem hier in Genf gezeigte e Prototype.

 

 

Mehrere Versionen geplant

Da der Honda e in großer Stückzahl geplant ist, sind weitere Versionen denkbar. Unter anderem auch leistungsfähiger in puncto Antrieb und/oder Reichweite. Auch ist neben dem ersten Honda e mit seinem Heckantrieb – zwei Motoren liefern ihre Kraft an de Hinterachse – später ein Allradantrieb denkbar.

Wer zudem das Retrodesign nicht mag, könnte zukünftig auch auf eher konventionell ausfallende Designformen zurückgreifen. Der Honda e sei erst der Anfang eines umfangreichen Portfolios an E-Fahrzeugen des A- und B-Segments, so Produktmanager Kohei Hitomi. Die Designabteilung denke in viele Richtungen und Möglichkeiten gebe es zur Genüge. Er persönlich wünscht sich ein sportliches Auto auf dieser Plattform und könnte mit diesem Wunsch nicht unbedingt alleine dastehen.

 

Elektromobilität im Fokus

Bis 2025 will Honda jedes in Europa verkaufte Neufahrzeug mit einem elektrifizierten Antrieb ausstatten. Die nächsten Schritte zu diesem Ziel sind beispielsweise ein Mildhybridsystem für die nächste Generation des Honda Jazz, welches bereits im Honda CR-V unter der Bezeichnung i-MMD im Einsatz ist. Neben dem Einsatz im neuen Jazz sind auch weitere Modelle für diese Systemausstattung geplant.

Text: NewCarz / Bilder: NewCarz, Honda

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