Licht an, Alltag aus: Der neue Opel Astra zeigt der Nacht, wer hier fährt – und zwar mit dem neuen Opel Intelli-Lux HD-Scheinwerferlicht.
Während anderswo noch Fernlichtassistenten dressiert werden, rollt Opel mit einem selbstbewussten Grinsen auf die Bühne: Der neue Astra und der neue Astra Sports Tourer feierten kürzlich Weltpremiere und sie kommen schärfer, technischer und strahlender denn je. Vor allem letzteres darf man wörtlich nehmen.
Denn was Opel hier auffährt, ist weniger „Facelift“ und mehr „Erleuchtung“. In der Kompaktklasse bislang einzigartig: das neue Intelli-Lux HD Licht. Über 50.000 Lichtpunkte sorgen dafür, dass die dunkle Jahreszeit ihren Schrecken verliert. Pate stand kein Geringerer als das Top-SUV Grandland. Wenn große Geschwister etwas vormachen, hört der Astra offenbar sehr genau zu.
Opel Intelli-Lux HD: 51.200 Gründe, nachts besser zu sehen
Matrix-Licht kennen Opel-Fahrer schon. Aber das hier ist die Evolutionsstufe mit Doktortitel. Exakt 51.200 Elemente, also 25.600 pro Scheinwerfer, verteilen das Licht hochauflösend, blendfrei und erstaunlich präzise. Das Ergebnis: Die Nacht wird zum Tag, nur ohne Sonnenbrand.
Das System erkennt vorausfahrende und entgegenkommende Verkehrsteilnehmer und schneidet sie schneller aus als je zuvor. Der berühmte „Lichttunnel“ wird schmaler, die restliche Straße heller. Übersetzt heißt das: Man sieht mehr, blendet niemanden und fühlt sich dabei ein bisschen wie im Cockpit eines Science-Fiction-Spaceships.

Der Sicherheitsgewinn ist messbar und nicht nur gefühlt. Bei Tempo 80 lassen sich Hindernisse 30 bis 40 Meter früher erkennen als mit Halogenlicht. Das sind ein bis zwei Sekunden mehr Reaktionszeit. Oder anders gesagt: genug Zeit, um nicht manch böse Überraschung zu erleben.
Kurven, Regen, Schilder: Das Licht denkt mit
Intelli-Lux HD kann mehr als nur geradeaus leuchten. Kurvenlicht, Stadtlicht, Landstraße, Schlechtwettermodus – alles wurde digital verfeinert. Der Lichtkegel folgt dem Blick des Fahrers, zusätzliche Module erhellen die Kurveninnenseite und verhindern jene dunklen Stellen, in denen sonst gerne besagte Überraschungen lauern.
Bei Regen und Nebel wird die Lichtintensität angepasst, um Reflexionen auf nasser Straße zu minimieren. Verkehrszeichen werden erkannt und gezielt abgedimmt, damit sie nicht wie kleine Supernovas zurückstrahlen. Und für Ausflüge auf die falsche Straßenseite Europas gibt es den Tourist-Mode: volle Leistung, auch im Linksverkehr. Das Vereinigte Königreich darf aufatmen.
Der Blitz leuchtet – dauerhaft
Doch der neue Astra will nicht nur sehen, sondern gesehen werden. Zum ersten Mal ist der Opel Blitz an der Front permanent beleuchtet. Kein Schalter, kein Anlass, einfach immer an. Eingebettet in den weiterentwickelten Opel Vizor zieht sich die Lichtsignatur horizontal bis in die Scheinwerfer und vertikal über die Motorhaube.

So entsteht der illuminierte Opel Kompass – jetzt schärfer, präziser und deutlich selbstbewusster. Der Astra wirkt dadurch technischer, moderner und ein wenig so, als hätte er gerade ein Firmware-Update für die Zukunft erhalten.
Inspiriert wurde das Ganze von der Hochleistungsstudie Corsa GSE Vision Gran Turismo, jenem digitalen Grenzgänger zwischen Spielkonsole und Realität. Opel zeigt damit, wie schnell aus Visionen Serienfahrzeuge werden können.
NewCarz meint dazu:
Der neue Astra macht keine große Show um Motoren oder Lautstärke. Er setzt lieber auf Licht. Viel Licht. Und beweist dabei, dass wahre Erleuchtung manchmal einfach aus 51.200 kleinen LEDs kommt. Der Wettstreit um die Lichtkrone geht also in die nächste Runde und Volkswagen muss mit seinem IQ.Light weiterhin mit einem Wettbewerber auf Augenhöhe rechnen.
Quelle & Fotos: Opel / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
