Wenn ein neues Flaggschiff vom Stapel läuft, darf es ruhig ein wenig größer ausfallen – genau das scheint sich Skoda beim Peaq gedacht zu haben.
Mit dem neuen Peaq schicken die Tschechen ihr bislang größtes Elektro-SUV ins Rennen und erweitern ihr Stromer-Angebot nach oben. Kaum auf der Weltbühne vorgestellt, ist das Modell bereits bestellbar. Die Markteinführung bei den Händlern ist für Ende September 2026 geplant.
Mit einer Länge von knapp 4,90 Metern, einem Radstand von fast drei Metern und auf Wunsch sieben Sitzplätzen soll der Peaq nicht nur Familien, sondern auch Vielfahrer und Technikfans ansprechen. Wer lieber mehr Gepäck als Passagiere transportiert, erhält mit bis zu 935 Litern Kofferraumvolumen in Standardkonfiguration den größten Stauraum, den ein Skoda derzeit zu bieten hat.
Skoda Peaq in sechs Varianten
Besonders spannend wird es bei der Modellpalette. Zum Bestellstart stehen gleich sechs Versionen bereit, verteilt auf drei Motorisierungen und zwei Ausstattungslinien.
Den Einstieg bildet der Skoda Peaq Selection 60 mit 150 kW (204 PS). Er kostet 49.900 Euro und verspricht eine Reichweite von bis zu 456 Kilometern.

Darüber rangiert der Peaq Selection 90 mit 210 kW (286 PS). Für 57.900 Euro bietet er die größte Reichweite der Baureihe von bis zu 642 Kilometern.
Wer zusätzlich Allradantrieb wünscht, greift zum Peaq Selection 90x. Mit 220 kW (299 PS) kostet das Topmodell der Selection-Reihe 60.400 Euro und fährt bis zu 609 Kilometer weit.
Sportlicher wird es mit der Sportline-Familie. Sie startet bei 54.800 Euro für den Sportline 60, kostet 62.800 Euro als Sportline 90 und endet beim Sportline 90x mit Allrad für 65.300 Euro.
Selection oder Sportline?
Schon die Selection-Modelle kommen überraschend gut ausgestattet daher. Serienmäßig an Bord sind unter anderem eine Wärmepumpe, eine 3-Zonen-Klimaautomatik, beheizbares Lenkrad, elektrische Heckklappe, Rückfahrkamera, Side Assist sowie der praktische Frunk unter der Fronthaube. Dazu gibt es ein neues Android-basiertes Infotainmentsystem mit großem 13,6-Zoll-Touchscreen.

Die Sportline-Versionen setzen optisch noch einen drauf. Schwarze Designakzente, auf Wunsch ein schwarzes Kontrastdach, 20-Zoll-Leichtmetallräder sowie Sportsitze mit Memoryfunktion verleihen dem großen SUV einen deutlich dynamischeren Auftritt.
Ein weiterer Vorteil: Die Ausstattungspakete Clever und Plus gehören hier bereits zum Serienumfang. Damit ziehen unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, eine 360-Grad-Kamera, Travel Assist und eine induktive Doppel-Ladeschale für Smartphones direkt mit ein.
Noch mehr Technik im Skoda Peaq auf Wunsch
Wer beim Technik-Menü nicht auf den Nachtisch verzichten möchte, kann zusätzlich die Pakete Advanced und Maxx bestellen.
Advanced bringt unter anderem ein Augmented-Reality-Head-up-Display sowie intelligente Parkfunktionen bis hin zum ferngesteuerten Einparken.

Das Maxx-Paket richtet sich an Komfortliebhaber. Adaptives Fahrwerk, Ergo-Komfortsitze mit Massage-, Memory- und Beinauflagenfunktion machen aus langen Autobahnetappen beinahe eine Wellnessfahrt auf vier Rädern.
Peaq ergänzt das Elektro-Duo
Mit dem neuen Peaq wächst das elektrische Angebot von Skoda deutlich. Gemeinsam mit dem kompakten Epiq verdoppelt der Hersteller sein Portfolio an reinen Elektrofahrzeugen und ergänzt die bereits etablierten Modelle Elroq und Enyaq. Der Peaq übernimmt dabei klar die Rolle des neuen Spitzenmodells.

NewCarz meint dazu:
Mit dem Peaq scheint Skoda genau die Lücke schließen zu wollen, die bisher im Elektroprogramm gefehlt hat: ein großes, familientaugliches SUV mit hoher Reichweite und einer breiten Auswahl an Antrieben. Dabei ist die Lücke eher die nach oben offene Skala, denn der Peaq ist das neue Topmodell. Besonders interessant wirkt die Preisstaffelung. Schon das Basismodell bietet eine umfangreiche Serienausstattung, sodass der Einstiegspreis von 49.900 Euro im Wettbewerbsumfeld durchaus attraktiv erscheint.
Quelle & Foto: Skoda / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
