Mit dem neuen Skoda Peaq betritt Skoda eine Bühne, auf der bislang vor allem größere und teurere Elektro-SUVs das Sagen hatten.
Das Serienmodell, das Mitte 2026 an den Start geht, markiert nicht nur die Spitze des eigenen Portfolios, sondern auch einen strategischen Wendepunkt für die Marke.
Epiq, Enyaq, Kodiaq und so weiter – Statt Peak ein Peaq – damit setzt man bei Skoda die Nomenklatur konsequent fort und bleibt seinen Tugenden auch hierbei treu.
Skoda Peaq bringt neue Dimensionen ins Portfolio
Mit einer Länge von rund 4,9 Metern positioniert sich der Peaq klar im oberen Segment. Er ist das bislang größte Modell der Marke und bietet je nach Konfiguration Platz für fünf oder sieben Personen. Damit richtet sich Skoda gezielt an Familien und Vielfahrer, die im Elektrozeitalter weder auf Raum noch auf Alltagstauglichkeit verzichten möchten.

Die technische Basis bildet der bekannte MEB-Baukasten, der bereits in mehreren Konzernmodellen wie beispielsweise dem CUPRA Tavascan, dem VW ID.5 oder dem Enyaq iV zum Einsatz kommt. Im Peaq wird er jedoch auf maximale Reichweite und Effizienz ausgelegt: Mehr als 600 Kilometer sollen mit einer Ladung möglich sein – ein Wert, der den Einsatzradius deutlich erweitert und auch längere Strecken ohne häufige Ladepausen realistisch macht.
Fokus auf Komfort und Nutzung im Alltag
Im Innenraum verfolgt Skoda einen klaren Ansatz: viel Platz, hohe Variabilität und ein spürbarer Komfortgewinn. Besonders deutlich wird das beim Kofferraumvolumen. In der Fünfsitzer-Konfiguration stehen bis zu 1.010 Liter zur Verfügung – ein Spitzenwert innerhalb der Marke.
Ergänzt wird das Raumangebot durch ein groß dimensioniertes Panoramadach, das für ein helles und offenes Ambiente sorgt. Optional steht ein umfangreiches Komfortpaket zur Verfügung, das unter anderem ergonomische Sitze mit Massagefunktion und integrierten Beinstützen umfasst.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Audio- und Entspannungserlebnis: Ein High-End-System von Sonos sowie eine integrierte Wellness-Anwendung sollen den Innenraum zu einem Ort machen, der über den reinen Transport hinausgeht.
Skoda Peaq wird Schlüsselmodell für die Elektrifizierung
Der Peaq ist nicht nur ein neues Modell, sondern Teil einer größeren Offensive. Skoda plant, sein vollelektrisches Angebot im Jahr 2026 deutlich auszubauen – der Peaq übernimmt dabei eine zentrale Rolle. Als Flaggschiff soll er neue Kundengruppen ansprechen und gleichzeitig die technische und qualitative Entwicklung der Marke sichtbar machen.
Die Produktion erfolgt im Stammwerk in Mladá Boleslav, was die Bedeutung des Modells zusätzlich unterstreicht.
Klare Ausrichtung ohne Experimente
Im Gegensatz zu manchen Wettbewerbern setzt Skoda beim Peaq weniger auf radikale Experimente, sondern auf eine konsequente Weiterentwicklung bewährter Stärken: großzügige Platzverhältnisse, hohe Funktionalität und eine praxisnahe Auslegung der Elektromobilität.
NewCarz meint dazu:
Der Skoda Peaq wird das Portfolio gezielt nach oben erweitern und kombiniert große Reichweite mit einem ausgeprägten Fokus auf Raum und Komfort. Typisch Skoda eben und einfach (simply) clever. Als neues Flaggschiff trägt er maßgeblich dazu bei, die elektrische Transformation der Marke voranzutreiben – und zeigt, wie sich die bekannten und geschätzten Skoda-Tugenden in das Zeitalter der Elektromobilität übertragen lassen.
Quelle & Fotos: Skoda / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
