Kia Plug-in-SUVs – Mehr Leistung und Antriebsvarianten

Kia Plug-in-SUVs: hier der Sorento
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Die Kia Plug-in-SUVs Sportage und Sorento werden zum Modelljahr 2026 spürbar aufgefrischt.

Wenn Plug-in-Hybride bislang als vernünftige Allrounder galten, die Leistung eher als höfliche Zugabe verstanden, dann haben Kia Sportage und Sorento dieses Image nun mit einem satten Tritt aufs Strompedal korrigiert.

Zum Modelljahr 2026 legen die beiden SUV-Bestseller in ihren aufladbaren Topversionen kräftig zu und bringen Effizienz und Fahrspaß in Einklang.


Leistungs-Upgrade für Kia Plug-in-SUVs

Herzstück der Überarbeitung ist der erstarkte 1,6-Liter-Turbobenziner. In Kombination mit dem Elektromotor mobilisiert das Hybridsystem nun 212 kW (288 PS). Ein Plus von 36 PS, das sich nicht nur auf dem Papier gut liest, sondern auf der Straße Wirkung zeigt. Möglich macht das Zusammenspiel mit einer neuen Generation des Sechs-Stufen-Automatikgetriebes, die die zusätzliche Power souverän sortiert.

Beim Sportage Plug-in Hybrid bedeutet das: 0 auf 100 km/h in 7,5 Sekunden mit Frontantrieb, 7,8 Sekunden mit Allrad. Schluss ist jeweils erst bei 206 km/h. Zum Vergleich: Das bisherige AWD-Modell brauchte 8,3 Sekunden und verabschiedete sich bereits bei 186 km/h. Fortschritt fühlt sich hier messbar an.


Frontantrieb für den PHEV-Sportage

Eine echte Besonderheit im Plug-in-Segment ist die neue Wahlfreiheit beim Antrieb. Der Sportage Plug-in Hybrid ist erstmals auch mit Frontantrieb erhältlich. Damit zählt er zu den wenigen aufladbaren Hybriden, bei denen Kunden zwischen 2WD und AWD wählen können. Beide Varianten gibt es in den Ausführungen Vision, Spirit und GT-Line.

Kia Plug-in-SUVs: hier der Sportage
Mehr Auswahl: Den Sportage PHEV gibt’s ab sofort neben AWD auch als FWD.

Zusätzlich führt Kia die neue Basisversion Core für den Fronttriebler ein. „Basis“ ist dabei eher eine Frage der Preisliste als der Ausstattung. Navigation, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Smart-Key und eine umfangreiche Assistenzpalette gehören serienmäßig dazu. Der Einstiegspreis sinkt dadurch deutlich: Der Sportage Plug-in Hybrid 2WD Core startet bei 43.100 Euro. Zuvor lag der günstigste Einstieg ins Steckermodell bei 44.990 Euro für die AWD-Version.


Die Kia Plug-in SUVs sind leiser, fahren weiter und sind schneller geladen

Neben der Mehrleistung haben die Ingenieure auch an den leisen Tönen gefeilt. Der überarbeitete Turbobenziner reduziert das Vorbeifahrgeräusch von 67 auf 65 dB(A). Das ist zwar kein Flüstern, aber ein hörbarer Fortschritt.

Die elektrische Reichweite bleibt alltagstauglich. 66 Kilometer für den Fronttriebler, 63 Kilometer für den Allradler nach EAER. Geladen wird einphasig mit bis zu 7,2 kW. Von 10 auf 100 Prozent dauert das 1 Stunde und 45 Minuten. Anhängerfreunde dürfen ebenfalls aufatmen: Beide Sportage-Varianten ziehen bis zu 1.210 Kilogramm gebremst, ungebremst 750 Kilogramm.


Modellpflege mit digitalem Feinschliff

Da der Sportage zum Modelljahr 2026 ohnehin grundlegend überarbeitet wurde, profitiert auch der Plug-in-Hybrid von den bekannten Neuerungen. Ein markanteres Außendesign, ein modernisiertes Infotainment mit KI-Assistent, digitale Fahrzeugschlüssel, Head-up-Display und erweiterte Assistenzsysteme stehen, je nach Ausstattung, bereit. Neue Metallicfarben wie Magmarot und Wolfgrau sowie Zweifarblackierungen mit schwarzem Dach für die GT-Line runden den Auftritt ab.


Sorento: Der große Bruder legt nach

Was für den Sportage gilt, setzt der Sorento Plug-in Hybrid in der nächsten Größenklasse fort. Auch hier arbeitet das erstarkte Hybridsystem mit 288 PS unter der Haube des 4,82 Meter langen SUVs, der als Fünf-, Sechs- oder Siebensitzer angeboten wird.

Das Ergebnis: 0 auf 100 km/h in 8,0 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 206 km/h. Zuvor waren es 8,8 Sekunden und 183 km/h. Die elektrische Reichweite beträgt 55 Kilometer, ebenfalls bei reduziertem Geräuschniveau.

Besonders deutlich fällt der Fortschritt im Gespannbetrieb aus. Die gebremste Anhängelast steigt auf stattliche 1,7 Tonnen. Ein Plus, das den Sorento endgültig als Zugfahrzeug für Freizeit und Familie qualifiziert.


Mehr Komfort durch smartere Kontrolle

Neu ist auch das überarbeitete Lenkrad mit kapazitiver Hands-on-Erkennung im Kranz. Die Sensoren erkennen präziser, ob die Hände am Lenkrad liegen. Das Resultat: weniger akustische Ermahnungen, mehr entspannter Fahrkomfort.

Der Sorento Plug-in Hybrid ist in den Ausstattungslinien Vision, Spirit und Platinum erhältlich und bringt bereits in der Basisversion Vision eine umfangreiche Serienausstattung mit. Die Preise starten bei 60.640 Euro.


Kia Plug-in-SUVs sind langfristig abgesichert

Wie für alle Kia-Modelle gilt auch hier die bekannte Sieben-Jahres-Herstellergarantie. Für die Plug-in-Hybride kommt eine achtjährige Batteriegarantie oder bis zu 160.000 Kilometer hinzu. Ein Versprechen, das lange hält und somit Vertrauen schafft.


NewCarz meint dazu:

Kia nutzt das Modelljahr 2026, um seinen Plug-in-Hybriden spürbar mehr Dynamik, mehr Auswahl und mehr Alltagstauglichkeit zu verpassen. Sportage und Sorento laden nicht nur Strom, sondern auch ihr Image neu auf. Effizient, kräftig und zeitgemäß. Wir hätten uns noch eine Schnellladefunktion gewünscht, aber man möchte offenbar in kleinen, aber dafür sicheren Schritten vorangehen.

Quelle & Fotos: Kia / Text: NewCarz

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