Mit einer Online-Weltpremiere – dem automobilen Pendant zum roten Teppich im Homeoffice – wurde der neue Kia Seltos vorgestellt.
Und diesmal ist die Überraschung für europäische Kunden besonders groß, denn: Die zweite Generation des Seltos ist die erste, die offiziell nach Europa kommt.
Damit rollt ein globaler Bestseller endlich auch auf unseren Kontinent – und zwar mit dem Selbstbewusstsein eines Models, das weiß, dass es schon weltweit Likes gesammelt hat.
Kia Seltos mit mutig-robustem Design
Die zweite Generation des kompakten Erfolgs-SUVs zeigt sich mit breiterem Stand, präzisen Linien und einer athletischen Silhouette, die von City-Chic bis zum Waldweg reicht.
Der neue Kühlergrill trägt das charakteristische „Star Map“-Tagfahrlicht, das nicht nur aussieht, als hätte es ein Astronom entworfen, sondern auch beim nächtlichen Heimkommen eine galaktische Lightshow bietet.


Dazu kommen versenkte Türgriffe für bessere Aerodynamik (oder auch für das Gefühl, eine futuristische Raumkapsel zu öffnen). Die GT-Line gibt den eleganten Sportler, die X-Line den Outdoor-Profi in „Gun Metal“ – falls man beim Campen gerne etwas martialischer auftritt.
Interieur: Lounge trifft Raumstation
Innen hat Kia kräftig optimiert – und dabei gleich den Schalthebel vom Mitteltunnel verbannt. Stattdessen sitzt er jetzt am Lenkrad, was sofort das Gefühl vermittelt, man starte ein Flugzeug oder zumindest ein besonders ambitioniertes Vehikel.

Ein Panoramaglasdach sorgt für Licht, die Ambientebeleuchtung in 64 Farben für Stimmung, und die neigungsverstellbare Rückbank für ungeahnten Fondkomfort.
Audiophile können sich zwischen Harman/Kardon und Bose entscheiden. Wer gern streamt, findet im Kia Connect Store passende Entertainment-Optionen. Perfekt für Pausen oder das obligatorische „Nur noch eine Folge“.
Fahreigenschaften: Für die europäischen Straßen gepimpt
Mit der neuen K3-Plattform wird der Kia Seltos nicht nur steifer, leiser und angenehmer – er wird erwachsen. Das Fahrwerk ist ausgewogen, die Lenkung präzise, und selbst im „Sport“-Modus bleibt er gelassen. Damit dürfte er auch in Europa schnell Anhänger finden, die gerne dynamisch, aber nicht durchgeschüttelt reisen.
Motorenseitig hat man die Wahl zwischen:
- 1,6-Liter-Turbobenziner mit 180 PS
- 1.6 T-GDI mit 193 PS
- 2,0-Liter-Benziner mit 149 PS
2026 folgt ein Hybrid mit V2L-Funktion – ideal, wenn der Campingplatz zum Büro oder zur Outdoorküche wird. Das neue „Smart Regenerative Braking System 3.0“ passt die Rekuperation automatisch an Verkehrsfluss und Navigationsdaten an. Cleverer geht kaum.
Optionaler Allradantrieb inklusive „Terrain Mode“ (Matsch, Sand, Schnee) macht den Seltos startklar für europäische Winter, matschige Feldwege und ambitionierte Wochenendtrips.
Sicherheit & Komfort: Technik auf aktuellem Niveau
Mit ultrahochfestem Stahl, Frontkollisionswarner 2.0, Spurfolgeassistent 2.0, Autobahnassistent 2.0 und Rundumsichtkamera ist der Kia Seltos bestens gewappnet für den Alltag. Das Head-up-Display projiziert die wichtigsten Infos direkt auf die Frontscheibe, und durch OTA-Updates bleibt alles frisch, ohne Werkstattbesuch. Der „Digital Key 2.0“ macht das Smartphone zum Türöffner – und die Hosentasche leichter.

Das Panoramadisplay mit zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen bündelt Navigation, Entertainment und Klimaeinstellungen, während der neue Kia-KI-Assistent für intuitivere Sprachsteuerung sorgt.
Gepäckraum: 536 Liter – genug für Familien & Abenteurer
Mit 536 Litern bietet der Seltos einen der größten Kofferräume seiner Klasse. Ein höhenverstellbarer Ladeboden und das AddGear-Schienensystem erleichtern Ordnung und Organisation – für alle, die auch im Kofferraum Wert auf Struktur legen.
NewCarz meint dazu:
Der neue Kia Seltos verleiht als Protagonist Europa eine Rolle in seinem Film. Er verbindet Stil, Technologie und Alltagsnutzen auf eine Weise, die man sonst nur von deutlich größeren (und teureren) SUVs kennt. Der Hauptkonkurrent in Deutschland dürfte der VW T-Roc sein, der erst gerade sein Update erhielt. Jetzt, da der Kia Seltos erstmals den Sprung nach Europa schafft, dürfte er zum neuen Liebling all jener werden, die ein kompaktes SUV suchen, das nicht nur praktisch, sondern auch ein bisschen frech ist. Wichtig wird auch der Preis sein, der irgendwo zwischen Stonic und Sportage liegen dürfte.
Quelle & Fotos: Kia / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
