Renault Rafale PHEV Test – Der mit dem Wind tanzt

Renault Rafale PHEV
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Der Name klingt nach Kampfjet, das Fahrgefühl nach Komfortklasse: Der Renault Rafale PHEV ist das neue Flaggschiff der Franzosen – elegant, effizient und mit einem Hang zur Extravaganz.

Erst im letzten Jahr auf den Markt gerollt, sorgt er seit Anbeginn für ein Raunen unter Fans, Fachmedien und Interessenten. Mit Plug-in-Power und französischem Charme will das Topmodell zeigen, dass Effizienz auch sexy sein kann und ordentlich Power bietet. Ob die Zeit reif ist, die Trikolore über der Ladestation zu hissen, klärt unser Fahrbericht.

Der rollende Protagonist fuhr in der Top-Ausstattung „Atelier Alpine“ und in der wunderschönen, aber leider nicht mehr angebotenen Außenfarbe „Dezir-Rot“ mit schwarzem Dach auf unser Testgelände.


Das Wichtigste im Überblick

  • Ein optisch sehr attraktives SUV-Coupé als neues Flaggschiff der Marke mit starkem Plug-in Hybridantrieb und tollem Fahrwerk.
  • Trotz langer Ladezeiten ist das Auto durch seine überdurchschnittliche E-Reichweite auch für Pendler interessant.
  • Technisch up to date mit viel Ausstattung und Liebe zum Detail, bietet der Rafale sehr viel Auto für nicht unbedingt wenig Geld.



Exterieur – Jet für den Asphalt 

Schon der Name suggeriert es: Der Renault Rafale will nicht einfach nur fahren, er will fliegen. Denn die Namensgebung rührt von einem Kampfjet oder genauer gesagt von Flugzeugen, die in den 1930ern von Renault gebaut wurden, um Rekorde einzuheimsen. 

Und tatsächlich – mit seiner gestreckten Coupé-Silhouette, den muskulösen Schultern und der markanten Lichtsignatur wirkt der Franzose, als hätte er den Windkanal nie wieder verlassen wollen.

Die Front zeigt Selbstbewusstsein à la française: ein breiter Grill mit 3D-Struktur, das neue Renault-Logo prominent in Szene gesetzt – fast so, als wolle er sich sofort vom typischen SUV-Eindruck absetzen. Die scharf gezeichneten Scheinwerfer zwinkern einem dabei mit einer Mischung aus Raffinesse und Kampfgeist zu.

Aus der Seitenansicht wirkt der Rafale gleichzeitig elegant und sportlich – eine Mischung aus Business-Class und Gym-Mitgliedschaft. Die nach hinten flach abfallende Dachlinie endet in einem knackigen Heck, das mit schmalen Rückleuchten und einem dezenten Spoiler betont dynamisch wirkt.

Der Rafale steht da wie ein Konzeptauto, das es irgendwie in die Serie geschafft hat – und das ist genau sein Trick. Form folgt hier nicht nur Funktion, sondern auch französischem Stilbewusstsein.

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Interieur – Französisches Flair mit Future Vibes

Der Innenraum des Renault Rafale PHEV fühlt sich weniger wie in das eines Autos an, sondern eher wie eine schicke Pariser Lounge mit eingebautem Multimedia-Interface. Edle Materialien, klare Linien und ein großzügiges Raumgefühl lassen sofort erkennen: Hier wurde nicht einfach zusammengeschraubt, hier wurde inszeniert.

Das Cockpit dominiert das OpenR-Display, eine digitale Bühne aus senkrechtem Touchscreen und querliegendem Fahrerdisplay – Google integriert, Infotainment flüssig wie ein Rennspiel auf einer High End Konsole. Dazu ein Lenkrad, das fast schon mehr Command-Zentrale als Schnittstelle ist – kompakt, griffig, und mit dem gewissen “Je ne sais quoi”, das Franzosen scheinbar serienmäßig beherrschen.

Die Sitze erweisen sich als weich gepolstert, aber nicht schwammig. Sportlich geschnitten und optisch ebenso ein Augenschmaus, zudem erstaunlich langstreckentauglich. Und wer hinten Platz nimmt, darf sich über überraschend viel Beinfreiheit freuen – ein Luxus, den viele Coupé-SUVs irgendwo auf dem Weg zur Eleganz verloren haben.

Besonders charmant: die Ambientebeleuchtung, die nicht einfach bunt blinkt, sondern den Innenraum in stimmungsvolle Farben taucht – mal Cocoon, mal Cockpit. So fährt man abends nicht nur elektrisch, sondern auch emotional aufgeladen.

Nicht weniger Überzeugungskraft obliegt dem Kofferraum, der mit 539 Litern bereits jede Menge Platz für den Einkauf in schicken Boutiquen oder auch beim Supermarkt bereithält. Verzichtet man auf die zweite Sitzreihe durch Umklappen der Lehnen, erlauben die daraus gewachsenen 1.826 Liter des Gepäckraums sogar Abstecher zu einem der bevorzugten Weingüter, um den eigenen Kellervorrat wieder aufmunitionieren zu können. Einzig eine etwas hohe Ladekante sorgt hier für einen kleinen Kritikpunkt.

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Antrieb und Fahreigenschaften – Gleiten statt Toben

Angetrieben wird der Franzose durch einen turbogeladenen Dreizylinder-Benzinmotor mit 1,2 Litern Hubraum und 150 PS, der durch zwei Elektromotoren – einer mit 136 PS an der Hinterachse, einer im Getriebegehäuse mit 69 PS – unterstützt wird.

Renault Rafale PHEV Motorraum
Der knurrige Dreizylinder teilt sich die „Behausung“ mit Technik des E-Antriebs.

Als System stehen 300 PS zur Verfügung und das Drehmoment summiert sich aus 230 des Verbrenners, 250 des hinteren E-Motors und 195 Newtonmeter des im Getriebegehäuse verbrachten E-Motors. Der Genauigkeit zuliebe sei noch der Startgenerator erwähnt, der für das Starten des Benziners sowie den Start-Stop-Vorgang verantwortlich ist und dafür 34 PS und 50 Newtonmeter in die Waagschale wirft.

Durch den E-Motor an der Hinterachse wird der Rafale zum Allradler und ein Multimode-Automatikgetriebe übernimmt die Übersetzung. Wenn der Renault Rafale PHEV losrollt, passiert erst mal nichts. Kein Brummen, kein Zucken – nur Stille. Die Elektromotoren übernehmen das Kommando mit der Gelassenheit eines Pariser Kellners, der weiß, dass der Hauptgang noch folgt. 

Doch tritt man das Gaspedal etwas entschlossener, wacht der Dreizylinder auf – gut vernehmbar und auch bestimmt. Gemeinsam liefern E- und Benzinmotoren ordentlich Vortrieb, genug, um den knapp zwei Tonnen schweren Franzosen auch in flottem Tempo über die Autobahn zu schicken. 

Überholmanöver sind kein Thema, der Renault schiebt ordentlich an. Nur 6,4 Sekunden vergehen, bis aus dem Stand gestartet, die 100 km/h-Marke fällt. Bei 180 km/h wird elektronisch das Ende gesetzt – und das ziemlich abrupt. Ansonsten bleibt der Rafale stets gelassen – kein Hektiker, sondern eher der Typ „Business-Class-Reisejet“.

Renault Rafale PHEV schräg hinten links
Tempo 100 ist aus dem Stand nach 6,4 Sekunden erreicht; maximal sind 180 km/h möglich.

Der Rafale PHEV ist nun mal kein Sportwagen, will es auch gar nicht sein – er ist ein Gleiter, ein Statement, ein komfortabler Hybrid für alle, die Effizienz nicht mit Langeweile verwechseln wollen und auch mal zügig über die Asphaltader möchten. Ein Jet, der lieber segelt als donnert.

Das Fahrwerk ist passend dazu komfortabel abgestimmt, aber mit genug Rückmeldung, um Kurven nicht nur zu überstehen, sondern tatsächlich auch zu genießen. Dank dem zweiten E-Motor an der Hinterachse gibt es genügend Grip, wo andere SUV-Coupés nur Styling liefern. Die Vierradlenkung lässt das SUV extrem handlich wirken. Bei langsamer Fahrt erleichtert diese „4Drive“ genannte Technik das Rangieren ungemein, bei höheren Tempi wieselt das SUV von Fahrspur zu Fahrspur, dass der Fahrer glaubt, eine Fahrzeugklasse kleiner mit dem Lenkrad zu befehligen.

Auch das Zusammenspiel der Antriebe wirkt erstaunlich harmonisch – Renault hat hier spürbar Feinschliff betrieben. Nur beim Übergang zwischen Elektro- und Verbrennerbetrieb spürt man ein leicht angerautes „Bonjour“ des Benziners mit dem typischen Akzent eines Dreizylinders, aber das verzeiht man einem Charakterkopf wie diesem irgendwie gern.

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Verbrauch, Aufladen & Reichweite des Renault Rafale PHEV

Wer den Rafale regelmäßig an die Steckdose hängt, wird mit beeindruckend niedrigen Verbrauchswerten belohnt. Renault gibt kombiniert etwa 0,6 bis 0,7 Liter auf 100 Kilometer an, dazu einen Stromverbrauch von rund 22,7 kWh auf derselben Distanz. 

Natürlich gilt: Wer nie lädt, braucht sich über Wunderwerte nicht zu wundern – mit leerem Akku steigt der Verbrauch auf etwa 6,2 Liter laut Renault. Bei uns im Test waren es 7,1 Liter und auf der Sparrunde drückten wir den Benzinkonsum auf 5,3 Liter auf hochgerechnet 100 Kilometer. Insgesamt ist das nicht schlecht und noch vor wenigen Jahren wären das unerreichbare Traumwerte für ein PHEV.

Beim Laden zeigt sich der Rafale weniger alltagstauglich. Der Franzose lädt seine 22 kWh große Li-Ionen-Batterie ausschließlich mit Wechselstrom (AC) und bietet serienmäßig ein 7,4-kW-Bordladegerät. Trotz diesem hat ein Ladevorgang an einer öffentlichen 11 kW-Säule knapp fünf (!) Stunden gedauert. Das ist nicht mehr zeitgemäß und PHEV-Wettbewerber bieten hierfür sogar DC-Laden, womit der Akku in dieser Größe in nur 30 Minuten wieder auf 80 Prozent geladen wäre. 

An der Haushaltssteckdose wandert der Stundenzeiger gleich achteinhalb Einheiten weiter, bevor der Akku wieder randvoll ist. Im Alltag bedeutet das: Wer abends den Stecker setzt, startet morgens immer elektrisch. Bei längeren Strecken ist das weniger spaßgenerierend und am Ende wird dann wohl jeder mit leerem Akku durchfahren und den Mehrverbrauch hinnehmen. 

Übrigens: Durch die Möglichkeit, während des Ladens die Vorklimatisierung zu aktivieren, ist der Rafale immer startklar – angenehm temperiert, effizient und leise.

Und die Reichweite? Seine Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht laut WLTP-Werksangabe bis zu 100 Kilometer rein elektrisches Fahren. Im Test waren es trotz vom Bordcomputer prophezeiter 99 Kilometer am Ende nur 74,6 Kilometer, bevor der Benziner wieder ranmusste. Immer noch mehr als genug für den täglichen Pendelverkehr oder die leise Landpartie ins Wochenende.

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Ausstattung, Komfort & Technik

Als Atelier Alpine zeigte sich der getestete Renault Rafale PHEV in seiner Topausstattung. Die sportlich-elegante Linie wird außen durch exklusive Atelier-Alpine-Farben, spezielle 21-Zoll-Leichtmetallfelgen und dezente blau-schwarze Akzente betont – eine gelungene Mischung aus Understatement und Auftritt. 

Die Front trägt stolz das neue Renault-Logo, flankiert von LED-Matrix-Scheinwerfern, die nicht nur modern aussehen, sondern die Straße sehr hell und präzise ausleuchten, allerdings nicht die feingranulare Auflösung von Top-Systemen aus dem Hause Volkswagen (IQ.Light) oder Mercedes-Benz (Pixel-LED) erreichen.

Im Innenraum geht die alpine Handschrift weiter: edle Alcantara-Bezüge mit rot-weiß-blauen Kontrastnähten, das Alpine-Logo dezent in die Sitze geprägt, dazu feine Zierelemente aus gebürstetem Aluminium. Selbst die Sicherheitsgurte tragen farbige Streifen – ein kleines Detail, das zeigt, wie ernst Renault seine Premium-Ambitionen meint. 

Die Sitze sind elektrisch verstellbar, beheiz- und belüftbar und die proaktive Lordosenstütze sorgte auf jeder Langstrecke für enormen Komfort.

Das Panoramadach „Solarbay“ sorgt für luftiges Raumgefühl und wird per Knopfdruck mittels PDLC-Technik (vereinfacht gesagt: Flüssigkristalle, die durch elektrischen Strom ihre Polarisierung verändern) elektrisch von transparent in undurchsichtig gebracht. Dies geschieht in mehreren Zonen und ist stets eine kleine Show.

Die Zwei-Zonen-Klimaautomatik hält sich akustisch zurück und temperierte dennoch flott. Technisch ist der Rafale Atelier Alpine absolut auf der Höhe der Zeit. Das digitale Cockpit mit OpenR-Link-System vereint ein 12,3-Zoll-Instrumentendisplay und einen 12-Zoll-Touchscreen – inklusive Google Maps, Sprachsteuerung und kabelloser Smartphone-Integration. 

Renault Rafale PHEV 4Control
Die in der Topausstattung serienmäßige Allradlenkung sorgt für ein ungemein handliches Fahrgefühl.

Over-the-Air-Updates halten das System frisch, während ein Premium-Soundsystem von Harman Kardon für Konzertsaal-Feeling sorgt, wenn man mal lieber Musik statt Motor hören möchte. Dessen Abstimmung übernahm kein geringerer als einer der größten Pioniere der elektronischen Musik: Jean-Michel Jarre.

Auch bei den Assistenzsystemen spielt der Rafale in der Oberliga. Adaptiver Tempomat, Spurhalte- und Totwinkelassistent, Verkehrszeichenerkennung, 360-Grad-Kamera und ein aktiver Autobahn- und Staupilot machen ihn zum souveränen Reisebegleiter. Besonders beeindruckend ist der Active Driver Assist, der teilautomatisiertes Fahren bis Tempo 130 ermöglicht – ein Assistent, der denkt, bevor der Fahrer blinzelt. In der Praxis hat das erstaunlich gut funktioniert, wenn auch nicht so reibungslos und smooth wie in beispielsweise einem BMW.

Dazu kommen Komfort-Extras wie das Head-up-Display, welches die wichtigsten Infos direkt an die Windschutzscheibe projiziert, und eine fein abgestimmte adaptiv geregelte Dämpfertechnologie, die für das Atelier Alpine exklusiv noch dynamischer abgestimmt ist. Damit fährt sich der große Franzose so agil, wie er aussieht – fast, als hätte Alpine ein bisschen Rennsportgeist in den Hybrid hineingehaucht.

Renault Rafale PHEV Matrix-LED
Kein Raum für Kritik boten die Matrix-LED-Scheinwerfer des Rafale.

Einen kleinen und nicht feinen Kritikpunkt gibt es aber dennoch: Die Lenkradheizung scheint von Mazda abgekupfert worden zu sein, denn sie heizt auch hier nur links und rechts den Lenkradkranz. Bei allem Komfort – warum hier eine derart halbherzige Lösung?

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Varianten und Preise des Renault Rafale PHEV

Nachfolgend werden nur die Plug-in Hybride benannt. Das Einstiegsmodell als Full-Hybrid mit 200 PS startet der Vollständigkeit halber bei 43.800 Euro.

Renault Rafale PHEV vorn links
Knapp 10.000 Euro mehr kostet der Plug-in Hybrid gegenüber dem Einstiegsmodell des Rafale.

Der Renault Rafale PHEV ist in Deutschland in zwei Ausstattungslinien verfügbar: 

  • Die Einstiegslinie Esprit Alpine startet bei 53.300 Euro und bietet bereits einen 300 PS-Plug-in-Hybrid (4×4) mit Features wie automatischer Klimaanlage, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen und digitalem Fahrerdisplay. 
  • Die gehobene Linie Atelier Alpine beginnt bei 57.800 Euro und ergänzt das Paket um exklusive Elemente wie Alcantara-Sitze mit blauen Kontrastnähten, 21-Zoll-Felgen, adaptive Dämpfer mit Kamera-Erkennung und ein Premium-Soundsystem von Harman Kardon.

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Fazit – Der feine Unterschied

Der Renault Rafale PHEV ist mehr als nur ein weiteres Plug-in-SUV – er ist ein Statement dafür, dass Effizienz auch Charme und Dynamik im Pflichtenheft vereinen kann. Mit seinem mutigen und aus unserer Sicht absolut gelungenen Design, der durchdachten Hybridtechnik und der souveränen Straßenlage zeigt er, dass französische Ingenieurskunst längst vorne mitspielen kann. 

Dabei vereint er Gegensätze, die sonst selten zusammenfinden: sportliche Linien, flüsterleisen (elektrischen) Antrieb und echtes Langstreckenkomfortgefühl. In der Ausstattung Atelier Alpine wird der Rafale endgültig zum rollenden Designobjekt – edel, technisch auf der Höhe und mit diesem unnachahmlichen Hauch „Côte d’Azur auf vier Rädern“. 

Dank der guten elektrischen Reichweite gilt: Wer regelmäßig lädt, fährt dabei fast rein elektrisch und mit erstaunlich niedrigen Betriebskosten, ohne auf Dynamik oder Reiseluxus zu verzichten. Großer Wehrmutstropfen dabei: Die zu langen Ladezeiten nerven bei Zwischenstopps sehr schnell. Eine Schnellladefunktion sollte dringend auf die To-do-Liste der Ingenieure.

Renault Rafale PHEV schräg vorn
Idealerweise ist die Langstrecke so lang, dass Übernachtungen das langwierige Nachladen relativieren.

Natürlich ist der Rafale kein Auto für alle – wer einen kompromisslosen Sportler sucht, greift anderswo zu. Doch wer ein stilvolles, modernes und angenehm individuelles Hybrid-SUV will, das sowohl Herz als auch Hirn anspricht, findet hier einen echten Charakterkopf mit Jet-DNA.

Text & Fotos: NewCarz

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Pro & Contra

Pro:

  • starkes Design mit klarer Wiedererkennbarkeit
  • überdurchschnittlich hohe elektrische Reichweite
  • edles Interieur auf Premiumniveau
  • sanftes Fahrwerk, leiser E-Antrieb, viele Assistenzsysteme
  • dank Allradlenkung kleiner Wendekreis und gutes Handling

Contra:

  • mitunter knurriger Dreizylinder
  • viel zu lange Ladezeiten; kein Schnellladen möglich
  • zwei Tonnen Leergewicht machen ihn weniger agil als er aussieht
  • als Alpine-Version recht kostspielig
  • 88 Liter weniger Kofferraumvolumen als beim Vollhybrid

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Technische Daten: Renault Rafale E-Tech Plug-in Hybrid 300 Atelier Alpine 4×4

  • Farbe: DeZir-Rot Metallic
  • Fahrzeugklasse: Mittelklasse / SUV
  • Länge x Breite x Höhe (m): 4,71 x 1,89 (2,09 mit Außenspiegel) x 1,61
  • Radstand (mm): 2.738
  • 1. Antrieb: Dreizylinder-Ottomotor mit Turbolader und OPF
  • 2. Antrieb: 1x E-Motor im Getriebegehäuse + 1 E-Motor an Hinterachse
  • Hubraum Verbrenner: 1.199 ccm
  • Systemleistung : 221 kW (300 PS)
  • max. Drehmoment Benziner/1. E-Motor/2. E-Motor (Nm): 230/205/195
  • Getriebe: 6-Stufen-Multimode-Automatik
  • Antriebsart: Allrad (Hinterachse rein elektrisch)
  • Durchschnittsverbrauch Akku voll/leer (WLTP): 0,6/6,2 l/100 km
  • Durchschnittsverbrauch Akku leer (NewCarz): 7,1 l/100 km
  • CO2-Emissionen (Werksangabe): 14 g/km
  • Abgasnorm (WLTP): Euro 6e 36EA
  • Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h Werksangabe (sec): 6,4
  • Wendekreis (m): 10,4
  • Bodenfreiheit (mm): 145
  • Kofferraumvolumen (l): 539 bis 1.826
  • Leergewicht (kg): 2.025
  • Zuladung (kg): 415
  • max. Anhängelast ungebremst/gebremst (kg): 750/1.500
  • max. Stützlast (kg): 85
  • max. Dachlast (kg): 80
  • Batteriekapazität brutto (kWh): 22
  • Ladeanschluss: hinten rechts Typ-2
  • Ladeleistung Werksangabe/gemessen (kW): 7,4/4,5
  • Ladezeiten AC maximal von 0 bis 100 % Werksangabe/gemessen (min): 335/314
  • elektrische Reichweite Herstellerangabe/gemessen (km): 100/74,6
  • Tankgröße: 55 Liter
  • Kraftstoffart: Benzin E5/E10 (mind. 95 Oktan) + Strom
  • Neupreis des Testwagens: 61.350 Euro (Basispreis PHEV: 53.300 Euro)

 

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