Mazda3 Generation 4 – Der mit dem X-Faktor

Mazda3 Generation 4

Komplett neu aufgelegt, zeigt sich der Mazda3 in nunmehr vierter Generation und kann neben einer optischen Verjüngungskur auch viele technologische Nova vorweisen.

Für unseren Test stand uns ein matrixgrauer Mazda3 SKYACTIV-X 2.0 M Hybrid in der Ausstattungsversion „Selection“ zur Verfügung. Der nachfolgende Fahrbericht gibt Aufschluss über die Ergebnisse sämtlicher Testszenarien des 180 PS starken Japaners, der in der vielumkämpften Kompaktklasse seinen Platz behaupten will.




Exterieur – Neues Style-Kapitel

Dass es sich bei diesem Auto um ein neues Modell handelt, wird en detail dem Betrachter schnell offensichtlich. Vor allem die neue Front, die mit ihrer ernsten Mine wie ein Quantensprung in Richtung Futuristik wirkt, trägt diesem Eindruck bei.


Mazda3 Front
Konzentrierter „Blick“ und weitaus ernster wirkt die Front des Mazda3 in vierter Generation.



Deutlich flacher gezeichnete Scheinwerfer flankieren einen neuen Frontgrill, in dessen Zentrum ein übergroßes Markenemblem wie ein Adelswappen thront und unmissverständlich die Zugehörigkeit dieses Golf-Gegners verrät. Das neue Tagfahrlicht legt sich nun kreisförmig wie eine Iris um die elipsoide Scheinwerfer-Innenarchitektur und zieht den Betrachter sogleich magisch in ihren Bann. 


Tagfahrlicht Mazda3
Die runden Tagfahrleuchten verleihen dem Mazda einen fast menschlich wirkenden Blick,



Nach der Motorhaube mündet der nahezu filigran beginnende Verlauf der Karosserie in ein schmal gehaltenes Greenhouse und wird durch markante Kurven und eine stetig ansteigende Gürtellinie in Schwung gehalten. Die Radhäuser werden durch die 18-Zoll-Räder gut ausgefüllt.


Mazda3 Seite
Gefaltet und gerundet – Der Mazda4 zeigt viele Kurven.



Ab der C-Säule wechselt dieser Hatchback von Eleganz in fast schon rubensartige Rundungen und der ein oder andere unterstellt dem Heckabschluss des Fahrzeugs ein durchaus pummelig anmutendes Erscheinungsbild. Andere wiederum meinen in dieser eine Shooting Break Anleihe zu erkennen, die mit viel Fantasie an einen Ferrari FF oder einen Aston Martin Lagonda erinnern.


Mazda3 Heck
Aufgerundet – Das Heck des Mazda3 zeigt wahrleich keine Kanten.



Dem in die Karten spielen die sportlich wirkenden Endrohre und die runden Rückleuchten des typischen Mazda-Rear-Looks am ansonsten recht gecleant wirkenden Heck.


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Interieur – Anspruch trifft Kompaktklasse

Eine echte Überraschung hielt der Innenraum des neuen Mazda3 bereit. Denn die klar erkennbare Jinba Ittai Philosophie mit ihrer nüchternen und reduzierten Art, wird durch eine Wertigkeit pointiert, die man vorherig eher aus den Premium-Modellen von Lexus oder Infiniti kannte.


Armaturenbereich Mazda3
Edel sei der Innenraum, hilfreich und bequem – Im Mazda3 trifft all dies zu.



Die Sitze erwiesen sich als überaus bequem und man findet dank diverser Einstellmöglichkeiten von Fahrersitz und Lenkrad innerhalb von wenigen Sekunden die optimale Sitzposition.




Feines, burgunderrotes Leder und angenehme Softtouch-Flächen umhüllen die Insassen fast kokon-artig mit elegant verlaufenden, sehr modern wirkenden Strukturen. Dabei wurde viel Liebe ins Detail gesteckt, wie zum Beispiel die edlen Lautsprecherabdeckungen des Bose-Audiosystems beweisen, welche sogleich an die einer Bowers & Wilkins im BMW 7er erinnern möchten.


Bose Lautsprecherblenden
Sehr edel ausgeführte Speakerblenden erinnern ein bisschen an die B&W High-End-Audiosysteme.



Auch der Zentralbildschirm wurde deutlich harmonischer ins Gesamtbild integriert als es noch bei Vorgängermodell der Fall war. LED-Innenleuchten, ein formschönes und angenehm gepolstertes Lenkrad sowie ein kurzgehaltener Schalthebel runden das Design des Interieurs wohlproportioniert ab.




Die Platzverhältnisse gehen überall in Ordnung, reichen zwar nicht zum Klassenprimus, denn vor allem durch die schmale Fensterlinie und die auf dem Innenraumdesign beruhende, behütende Umschließung aller Insassen, wirken trotz allem auch raumfüllend und optisch einengend. Der stummelartige Heckabschluss mit den breiten C-Säulen sorgt zusätzlich für eine Einschränkung der Sicht nach hinten.


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Motor und Fahreigenschaften –  Weltneuheit und Gelassenheit

Beginnen wir mit der Weltneuheit. Der SKYACTIV-X-Motor ist der erste Ottomotor seiner Art, der mittels Kompressionszündung und Zylinderabschaltung in einem Serienmodell verbaut wird – wir berichteten hierzu.

Um das Ganze zu erläutern, benötigt es einen kurzen Exkurs in den Bereich der hier verwendeten Technik: Der 2.0-Liter Vierzylinder wird mittels eines riemengetriebenen Kompressors beatmet. Dieser gewährleistet eine ausreichende Füllung der Brennräume in jedem Drehzahlbereich und Lastzustand.


Motorraum Mazda3 Skyactiv-X
Insights impossible – Der Motorraum ist fast komplett abgedeckt. Nur der Schriftzug verrät mehr.



Ohne diesen Kompressor wäre ein für die Selbstzündung notwendiger Luftüberschuss und das dadurch resultierende, sehr magere Kraftstoffgemisch nicht zu erzielen. Dies ist unabdingbar, um die angestrebten niedrigen Verbräuche im Teillastbereich zu erreichen. Der Kompressor steht hier also nicht vordergründig für eine leistungssteigernde Maßnahme.

Die Leistung beträgt laut Datenblatt 180 PS sowie 224 Newtonmeter maximales Drehmoment ab 3.000 Touren. Vor allem der moderate zweite Wert, der erst bei recht hohen Drehzahlen anliegt, zeigt, dass sich die Charakteristik deutlich von herkömmlichen zwangsbeatmeten Aggregaten unterscheidet – und das spürt man auch.


Mazda3 schräg hinten links
Unaufgeregt und neutral – So kann die Abstimmung des Fahrwerks bezeichnet werden.



Auf den Punkt gebracht, fühlt es sich nie nach 180 PS an, eher nach 150 PS oder gar weniger. Trotz des Kompressors zeigt der Mazda3 eine lineare Leistungskurve, die vielmehr einer Saugmotorcharakteristik entspricht, welche auch durch das hier zum Einsatz kommende 24-Volt-Mildybridsystem nicht verändert wird. 


Schaltknauf
Knack – Erster – Knack – Zweiter… Die Gänge flutschen bei kurzen Schaltwegen nur so rein.



Die 8,2 Sekunden, die der Kompakte aus dem Stand bis zum Erreichen von Tempo 100 benötigt, fühlen sich dadurch subjektiv durchaus länger an. Fixer ist allerdings das Ansprechverhalten, welches quasi ohne Zeitverzug geschieht.

Bis Tempo 160 geht es recht zügig, doch für alles, was darüber liegt, scheint man den Motor förmlich auswringen zu müssen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 216 km/h angegeben – wir erreichten 218 km/h, wobei ab Tempo 200 der Vierzylinder sehr zäh um jeden weiteren Stundenkilometer kämpfen musste.


Endrohre Mazda3
Hier wird nichts vorgemacht – Die Endrohre sind in der Abgasanlage eingebunden.



Am wohlsten fühlt sich die „Einheit aus Mensch und Maschine“ – die sich hier gänzlich der Mazda-Philosophie gerecht werdend vom ersten gefahrenen Meter einstellt – bei Überlandfahrten sowie im innerstädtischen Bereich.

Der Riemenstarter sorgt indes für einen samtweichen wie auch blitzschnellen Start-Stopp-Vorgang – bei Mazda „i-stop“ genannt – der in Mazdas Dreier dafür sorgt, dass das System quasi im Hintergrund agiert und man nie den Gedanken entwickelt, dieses aufgrund von Schwerfälligkeit oder störenden Einflüssen im „Flow“ deaktivieren zu müssen.

Die manuelle Schaltung erfreut den Fahrer durch kurze Schaltwege und sauber einrastende Gänge. Eine kleine Anfahrschwäche aufgrund geringer Schwungmassen konnte zwar registriert werden, diese ist aber nach einigen Anfahrten ins Reich der Unbedeutsamkeit verbannt worden.


Skyactiv-X Plakette
Dieses Schild am Heckdeckel weist auf die besondere Antriebstechnologie des Mazda3 hin.



Die Getriebeabstufung passt zum homogenen Leistungsbild des Antriebs. Von der Kompressionszündung und einer Zylinderabschaltung im Teillastbereich bekommt man übrigens absolut nichts mit. Dies alles geschieht vollkommen unbemerkt für Fahrer und Insassen. Verschiedene Fahrprogramme besitzt der Mazda3 nicht und man vermisst sie hier auch nicht. Warum?

Weil das Fahrwerk sich dem Antriebscharakter unterordnet und eine sehr neutrale, aber keineswegs langweilige Abstimmung an den Tag legt. Wenn man mag, kann man auch den Mazda3 mit Schwung durch Kurven und Kehren fahren. Dank direkt agierender Lenkung und dem G-Vectoring Control Plus bleibt der Japaner dabei stetig auf Kurs. 


18-Zoll-Rad Mazda
Trotz großer 18-Zoll-Räder federte der Mazda kommod die meisten Unebenheiten weg.



Zudem federt er das Gros an Unzulänglichkeiten geschickt weg – die Gratwanderung zwischen Komfort und Temperament ist hier recht gut gelungen. Aufgefallen: Bei ausgeprägten Bodenwellen federt der Mazda unerwartet weit aus und bäumt sich dadurch förmlich auf. Insgesamt zeigt dieses Auto klar eine eigene Charakternote im Fahrverhalten, die sich weniger synthetisch als in einem Golf anfühlt und dies nicht abzüglich in puncto Sicherheit resultiert.

Das Bremspedal benötigt einen ungewohnt hohen Kraftaufwand. Dem Leistungsvermögen und der Standfestigkeit dieser Bremsanlage tut dies allerdings keinen Abbruch.


Tankdeckel Mazda
Mazda empfiehlt E10 – Es klappt aber auch mit E5 Super.



Dass der Antrieb zu 100 Prozent teillastoptimiert wurde, zeigt auch der Verbrauch des Mazda3, der vor allem in dieser Einsatzart seine Vorteile ausschöpft. Im Drittelmix konnten wir einen Verbrauch von 6,5 Litern auf 100 Kilometer ermitteln, sofern man dem sportlichen Fahren entsagt. 


Verbrauch Skyactiv-X
Bewies Potenzial – Auf der Sparrunde glänzte der Skyactiv-X mit Bilderbuchwerten.



Auf der Sparrunde reduzierte der hübsche Japaner seinen Konsum sogar auf rekordverdächtige 4,5 Liter. Doch lässt man dem Antrieb keine Pause und stellt ihm 100 Prozent seines Leistungsvermögens ins Echtzeit-Pflichtenheft, klettert der Verbrauch schnell in zweistellige Bereiche, bei Dauervollgas sogar deutlich zweistellig.


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Ausstattung, Komfort, Sicherheit im Mazda3

In der Ausstattung „Selection“ besitzt der Japaner bereits eine sehr umfangreiche Sammlung an Annehmlichkeiten, zu denen unter anderem 18-Zoll-Räder, Parksensoren vorn und hinten, extrem schnelle, aber intervallartig heizende Sitzheizungen vorne, eine souverän, aber nicht gänzlich zugfrei arbeitende Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangssystem mit Sensoren an den vorderen Türgriffen und ein Spurwechselassistent sowie eine Ausparkhilfe gehören.


Sitzmemory Mazda3
Ungewöhnlicher Platz – Die Sitzmemory befindet sich links neben dem Lenkrad.



Zusätzlich offenbarte uns das Testfahrzeug eine elektrische Sitzeinstellung inklusive Memoryfunktion für den Fahrersitz und eine Lenkradheizung, die allerdings immer intervallartig und nur die seitlichen Griffflächen erwärmte. Diese Inhomogenität kannten wir bereits aus dem Mazda6.


HUD Mazda
Vorbildlich – Das vollwertige HUD lieferte übersichtlich eine Fülle an Infos in das Fahrer-Blickfeld.



Alles andere als inhomogen zeigte sich dagegen der helle und weitreichende Lichtteppich der LED-Scheinwerfer mit Matrix-Funktion. Die Ausblendung anderer Verkehrsteilnehmer geschah im Test absolut zuverlässig und fehlerfrei. Übrigens: Endlich leuchten die LED-Tagfahrlichter, sobald die Zündung aktiviert wurde und nicht erst, wenn eine Gangstufe eingelegt oder die Handbremse gelöst wurde – ein Sicherheitsplus gegenüber dem Vorgänger. Das i-Tüpfelchen wäre noch ein Abbiegelicht, was es hier leider nicht gibt.


Matrix LED-Scheinwerfer
Mit Matrix-Funktion – Die Scheinwerfer waren ein echtes Highlight am getesteten Mazda3.



Das Multifunktionslenkrad wurde mit einer überschaubaren Menge an logisch angeordneten Tasten ausgestattet, die bei Dunkelheit auch beleuchtet werden. Das Infotainment kann über die hier positionierte Aktivierung der Sprachbedienung gesteuert werden, oder über das dem i-Drive nachempfundene Steuerrad auf der Mittelkonsole.


Drehknopf Mazda
Das Design stammt vom i-Drive, die Bedienung gelang allerdings nicht ganz so einfach.



Dessen Bedienung ist zwar besser geworden, allerdings immer noch etwas komplex, sodass wir im Test die Sprachbedienung fast immer bevorzugten, was auch sehr gut funktionierte.




Das Cockpit wurde entgegen dem aktuellen Trend nicht vollkommen digitalisiert, sondern neben dem mittig positionierten digitalen Display, blieben daneben zwei analoge Instrumente erhalten. Ein optionales i-Activsense Paket beinhaltete für 1.200 Euro extra eine 360-Grad-Ansicht für die Rangierkamera, eine Ausparkhilfe, die auch den rückwärtigen Querverkehr im Auge behält, einen erweiterten Stauassistenten, eine Frontüberwachung sowie einen Müdigkeitswarner.

Das Bose-Audiosystem mit seinen zwölf Lautsprechern lag klanglich im guten Mittelfeld. Der gewöhnlich ausgeprägte Tieftonbereich bei Systemen dieser Marke war hier nicht so opulent vertreten und die Hochtöner ließen mitunter eine gewünschte Feinfühligkeit vermissen. Dennoch ist das Soundsystem für 750 Euro Aufpreis eine empfehlenswerte Option.


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Varianten und Preise für den Mazda3

Den aktuellen Mazda3 erhält man in insgesamt vier Leistungsstufen, welche aus drei Benzinern und einem Diesel bestehen.

Als Benziner kommt ein 2.0-Liter Skyactiv-G Saugmotor mit 122 oder 150 PS zum Einsatz, der vom hier getesteten Skyactiv-X Motor mit 180 PS ergänzt wird. Die 180-PS-Variante ist zudem die einzige Motorisierung, die optional auch als Allradversion erhältlich ist. Alle anderen Modelle fahren als Fronttriebler vor. 


Mazda3 Seitenperspektive in der Sonne
Der Skyactiv-X stellt zugleich die Topmotorisierung der Dreierreihe von Mazda dar.



Als Diesel fungiert ein 1.8-Liter Skyactiv-D Turbovierzylinder mit 116 PS. Alle Motorisierungen sind wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einer 6-Stufen-Automatik kombinierbar.

Zudem stehen zwei Ausstattungslinien bereit: „Mazda3“ und „Mazda3 Selection“. Der Einstiegspreis für dieses Auto beginnt bei 23.790 Euro. Mit Skyactiv-X-Antrieb beginnen die Preise ab 26.890 Euro. Der Allradantrieb kostet stattliche 5.950 Euro Aufpreis, bringt aber automatisch ein Upgrade in die Ausstattungsvariante „Selection“ mit sich. Für das Automatikgetriebe werden grundsätzlich 2.000 Euro Aufpreis verlangt.

Ein voll ausgestatteter Mazda3 Skyactiv-X AWD mit Automatik kostet somit inklusive Winterräder, sportlicher Anbauteile, induktiver Ladestation, Ambientelicht, beleuchteten Einstiegsleisten und LED-Tür-Projektoren rund 43.000 Euro.


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Fazit – Die neue Art von Anspruch

Den Anspruch, vielleicht nicht die Krone der Kompaktklasse zu erhalten, aber zumindest ganz vorne mitzuspielen. Den hat der neue Mazda3 mit Sicheheit. Zusammenfassend offeriert der neue Mazda3 ein attraktives Gesamtpaket zu einem akzeptablen Preis.

Als extrovertierter Konkurrent zu einem VW Golf oder Opel Astra – um nur zwei von der umfangreichen Wettbewerbsliste zu benennen – konnte die vierte Generation der japanischen Kompaktklasse mit der internen Bezeichnung „BP“ im Test deutlich zeigen, dass ihm nun auch ein ausgeprägter Premium-Touch innewohnt.

Mit moderner Linienführung und ebendiesem Komfortanspruch kann er mit Sicherheit weitere Zielgruppen erschließen und der Konkurrenz aus dem Kompaktklasse-Segment sicher nicht nur vereinzelt Protagonisten wegschnappen.


Mazda3 onroad
Er hat das Rüstzeug, um in der Kompaktklasse zu bestehen und zu beeindrucken – Mazda3.



Seine neue Skyactiv-X-Antriebstechnologie wurde in hohem Maße teillastoptimiert und hilft in diesen im Alltag oft genutzten Leistungsbereichen signifikant, um Kraftstoff zu sparen und Emissionen zu verringern.

Entsprechend weniger geeignet ist dieses Konzept für ausgemachte Sportfahrer, für die der Antrieb zum einen keine übermäßig ambitionierte Charakteristik zeigt und zum anderen dem bei sportlicher Behandlung auch der Verbrauchsvorteil abhandenkommt.


Mazda 3 MK4
Kein Sportler, aber Ausgewogenheit gepaart mit viel Komfort und Design machen den Mazda3 aus.



Dennoch dürfen auch Letztere einen Blick auf dieses Auto werfen, immerhin bietet Mazda neben dem Skyactiv-X auch weitere Benzin- und Dieselmotoren an. Legt man den Testwagenpreis von knapp 34.000 Euro zugrunde, erwartet den Kunden für einen fairen Preis ein sehr gut ausgestattetes Kompaktfahrzeug, welches selbst den Platzhirschen in kaum etwas nachsteht. Hinzu kommt sein außergewöhnlicher Stil, der ihm optisch eine exponierte Stellung einräumt und ihn dadurch vom Mainstream erfolgreich abgrenzen kann. 




Text / Fotos: NewCarz

Kamera: Canon EOS 6D

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Technische Daten: Mazda3 SKYACTIV-X 2.0 M-Hybrid FWD Selection

  • Farbe: Matrixgrau Metallic
  • Länge x Breite x Höhe (m): 4,46 x 1,80 (2,03 mit Außenspiegel) x 1,44
  • Radstand (mm): 2.725
  • Antrieb: Vierzylinder Benzinmotor mit mechanischem Kompressor und Riemenstartgenerator
  • Leistung: 132 kW (180 PS) bei 6.000 rpm
  • Max. Drehmoment: 224 Nm bei 3.000 rpm
  • Hubraum: 1.998 ccm
  • Getriebe: manuelle 6-Gang-Schaltung
  • Antrieb: Front
  • Durchschnittsverbrauch (WLTP): 5,5 L/100 km
  • Durchschnittsverbrauch (NewCarz): 6,5 L/100 km
  • CO2-Emissionen (Herstellerangabe): 125 g/km
  • Abgasnorm: Euro 6d-ISC-FCM
  • Höchstgeschwindigkeit: 216km/h (gemessen 218 km/h)
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 8,2 Sekunden
  • Wendekreis (m): 10,6
  • Bodenfreiheit (mm): 135
  • Leergewicht (kg): 1.395
  • Zuladung (kg): 534
  • Kofferraumvolumen (l): 351 bis 1.026
  • Anhängelast ungebremst/gebremst bis 12 % (kg): 600/1.300
  • Stützlast (kg): 75
  • Dachlast (kg): 75
  • Kraftstofftank (l): 51
  • Kraftstoffart: Super E5/E10 mind. 95 Oktan – E10 wird empfohlen
  • Neupreis des Testwagens: 33.979 Euro (Einstiegspreis ab 23.790 Euro)

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