Jaguar XF P300 – Raubkatze im Sprungansatz

Jaguar XF P300

Der Jaguar XF gehört zur oberen Mittelklasse und anders als man erwartet hätte, möchte die aufgefrischte Limousine mit einem Vierzylinder zeigen, dass es auch mit Downsizing funktioniert.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wäre ein Vierzylinder in einem Jaguar ein echter Tabubruch. Heute stehen Emissionswerte und Klimaschutz im Fokus und so muss auch ein traditionsreicher Premiumhersteller – wenn vielleicht auch zähneknirschend – den Weg zu alternativen Antrieben und Downsizing gehen.

Den Jaguar XF gibt es seit 14 Jahren und er hat damals den Vorgänger S-Type abgelöst. Nun stellt sich hier die zweite Generation – diese kam 2015 auf den Markt – nach der ersten Modellpflege einem Test.

Seit dieser Modellpflege vor rund zwei Jahren wurden alle Sechszylinder aus dem Programm gestrichen – seither gibt es nur noch Vierzylinder im Antriebsportfolio. Ein Nachteil gegenüber der Konkurrenz? Wir wollten dies herausfinden.

Unser Testwagen fuhr mit dem stärksten verfügbaren Antrieb, einem Vierzylinder-Benzinmotor P300 mit – wie es der Name schon suggeriert – 300 PS in der Ausstattung R-Dynamic Black vor.


 



 

Exterieur – Raubkatzeneleganz auf Rädern

Bereits mit dem Einzug der zweiten Generation vor sieben Jahren, zeigte sich die Limousine deutlich eleganter als der Ur-XF. Mit dem Facelift hat Jaguar nochmals nachgeschärft.


Jaguar XF Front
Mehr Eleganz – Die Front des XF sieht nach der Modellpflege noch dynamischer aus.



So zeigt sich der aktuelle XF mit einer deutlich überarbeiteten Front, die aus einem breiteren und dabei flacher gehaltenen Frontgrill und sichtlich gewachsenen Lufteinlässen in der darunterliegenden Frontschürze besteht. Das J-Blade-Design als aktuelles Erkennungsmerkmal der Marke findet sich in jeweils doppelter Ausführung als LED-Tagfahrlicht in den LED-Scheinwerfern wieder.




Der Seitenanblick offeriert eine geschwungene und überaus gefällige Linienführung einer klassischen Limousine. Vorne gibt es einen extrem kurzen Überhang und das Dach verläuft kuppelartig mit Coupé-Nuancen. Die großen 20-Zoll-Räder füllen die Radhäuser annähernd komplett aus und der übergangslose Abschluss des Kofferraums macht die Optik rund: Der XF vermittelt dadurch durchaus den Anblick einer geschmeidigen Raubkatze.


Jaguar XF Heck
Netter Hintern – Sanfte Linien, markante Rückleuchten und ein Diffusor prägen das Heck.



Am Heck zeigt der Brite halbkreisförmige Lichtsignaturen in den Rückleuchten sowie einen dominanten Heckdiffusor mit lackschwarzem Absatz. Das wirkt dynamisch und hätte am Ende sogar einen richtig sportlichen Eindruck hinterlassen, wenn die Endrohre in hübschen Einfassungen miteinbezogen geworden wären. Wurden sie aber nicht, sondern münden lieblos nach unten abgewinkelt unter dem Fahrzeugheck, was wir doch etwas schade fanden.


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Interieur – Jaguar XF bietet hier Premium durch und durch

Beim Interieur zeigt sich der Jaguar vollkommen dem Namen als Premiummarke verpflichtet. Einfache Kunststoffe sucht man hier vergebens, ebenso etwaige Patzer bei der Verarbeitung des toll aufeinander abgestimmten Potpourris aus Leder, Metall, Velours, Dekorelementen in Satin Charcoal Ash und diversen Softtouch-Materialien.


Interieur
Wohlfühlfaktor Note eins – Der Innenraum des Jaguar XF ist durchweg erstklassig.



Die vorderen Sitze sind 18-fach elektrisch einstellbar, werden komplett klimatisiert, besitzen eine Massagefunktion und bieten ergonomisch einwandfreie Sitzpositionen. Dazu passt das Raumgefühl, denn man hat genügend Platz und kann sich entsprechend ausbreiten. Selbst die opulent ausfallende Mittelkonsole ändert daran nichts. Apropos: Wie man diese nahtlos in den wirklich großen Zentralbildschirm verlaufen ließ, ist absolut anerkennenswert. Trotz der Größe wirkt nichts zu pompös oder aufgesetzt, sondern durchgängig elegant und nahtlos integriert.




Dazu kommt, dass man im Jaguar XF auch weiterhin eine Menge an echten, also physischen Schaltern und Reglern findet. Das erleichtert die Bedienung ungemein. Das Lenkrad umschmeichelt die Fahrerhände mit weichem Leder und die darin integrierten Bedienelemente sind selbsterklärend.

Im Fond finden zwei erwachsene Personen genügend Platz um auch weitere Strecken ohne Murren zu überstehen. Dass die Rückbank dreifach geteilt und beheizt werden kann, lässt sich Jaguar mit knapp 800 Euro extra bezahlen. Dafür kann man den mit 415 Litern nicht allzu großen Kofferraum praktikabel auf bis zu 722 Liter erweitern.


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Motor und Fahreigenschaften – Auch Katzentatzen können patzen

Der Antrieb unseres Testwagens übernahm ein Reihenvierzylinder mit zwei Litern Hubraum. Der Benziner wird durch einen Abgasturbolader sowie einen elektrischen Verdichter unter Druck gesetzt, was für eine Maximalleistung von 300 PS sowie 400 Newtonmeter als maximales Drehmoment ausreicht. Letzteres liegt bereits ab 1.500 Touren an und bleibt bis zu 4.500 Touren bestehen – ein wirklich großes Drehmomentplateau.


Vierzylinder P300
Kräftig, aber recht laut und durstig – Der Vierzylinder hinterließ im Test keine Bestnoten.



Diese Leistungsdaten klingen auf dem Papier erst einmal überzeugend. In der Praxis sieht es etwas anders aus, denn der Vierzylinder vermittelt immer das Gefühl, angestrengt bei der Arbeit zu sein. Dazu ist er auch nicht unbedingt leise, eher ein rauer Geselle seiner Zunft und das ist eines Jaguars nicht unbedingt würdig.

Nicht falsch verstehen, beim beherzten Einsatz des Gasfußes setzt der Jaguar auch ordentlich zum Sprung an. Doch es mangelt ihm dabei an der für Premiumfahrzeuge so typischen Souveränität. Der Standardsprint von null auf 100 km/h ist in reichlich sechs Sekunden erledigt und bis 250 km/h kann der aufgeladene Benziner dem Luftwiderstand & Co. Paroli bieten.


Wählhebel
Multitalent – Die 8-Gang-Automatik kann Sanftmut und auch Brechstange.



Die 8-Gang-Automatik zeigt derweil diverse Charakteristika. Fährt man im Criusermodus und pflegt die zurückhaltende Gangart, verschwinden die Gangwechsel im Nirvana der Sanftmut – toll. Im Sportmodus und forcierter Fahrweise werden dagegen die Gänge mit Schmackes reingehauen. Anfangs irritiert dies ein wenig und auch wenn das zur raubeinigen Art des Vierzylinders irgendwie passen will, ist es dennoch nicht die feine britische Art eines Jaguars.


Endrohr
Blinde Passagiere – Die beiden Endrohre lässt Jaguar unsichtbar unter dem Heck münden.



Die Innengeräusche sind überdurchschnittlich laut, was vor allem bei höheren Geschwindigkeiten oder bei höheren Drehzahlen auffällt. Hier hinkt die Raubkatze der deutschen Konkurrenz klar nach.

Beim Fahrwerk gibt es zunächst festzuhalten, dass die Federung einen guten Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit andeutet, aber bei kurzen Unebenheiten patzt. Das heißt, dass beispielsweise kurz aufeinander folgende Bodenwellen im Innenraum scheinbar noch verstärkt wahrgenommen werden und das Auto kurzzeitig aus dem Konzept zu kommen scheint. Dieser Eindruck ist zwar nur immer sehr kurz, wirkt allerdings störend und bringt eine gewisse Unruhe mit.


Jaguar XF schräg hinten rechts
Topspeed 250 km/h, von null auf 100 in 6,1 Sekunden – Dennoch fühlt sich der XF angestrengt an.



Erstklassig ist dagegen die geschwindigkeitsabhängige Lenkung mit ihrer Direktheit und der zwar nicht permanenten, aber doch recht häufigen Rückmeldung. Dadurch machen insbesondere kurvige Passagen richtig Spaß. Gelungen ist auch die breitbandige Spreizung der Leistungscharakteristik durch die Fahrprogramme. Insbesondere „Sport“ entfacht eine ordentliche Portion zusätzlicher Lebensgeister der Limousine. Doch richtig sportlich fühlt sich das Ganze nie wirklich an.

Der Wendekreis der Limousine ist mit knapp zwölf Metern überdurchschnittlich groß, was vor allem beim Rangieren und Parken in engen Bereichen auffällt. Der Allradantrieb forderte hier wohl seinen Tribut. Dafür sorgt dieser für jederzeit zuverlässige Traktion.


Sparrunde Verbrauch Jaguar XF P300 AWD
Sensation geht anders: Der Verbrauch auf der Sparrunde war bestenfalls akzeptabel.



Der Verbrauch des Vierzylinders ist zudem der einzige Punkt, der eher zu einem Sechszylinder passen würde. Denn knausrig ist der Ingenium-Motor keineswegs. Mit einem Gesamtdurchschnitt von 9,5 Litern auf 100 Kilometer Fahrweg erreicht der P300 keine Glanzleistung. Selbst die Sparrunde absolvierte der Brite mit glatt sieben Litern eher auf eine ernüchternde Art. Wer zudem gern mit dem Gasfuß spielt, fährt grundsätzlich klar in zweistelligen Bereichen.


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Ausstattung, Komfort, Technik im Jaguar XF

Als R Dynamic besitzt die Raubkatze ein hohes Maß an Ausstattung, die in sportlicher Art ausfällt. Ein Black Pack beispielsweise, lässt sämtliche Embleme am Außenkleid, den gesamten Frontgrill, die Luftauslässe und die Abschlussleiste am Heck sowie die seitlichen Blades in lackiertem Schwarz erscheinen und ein Sportfahrwerk ist immer an Bord.


Infotainment
Das Bedienkonzept des Infotainments ist nach kurzer Eingewöhnung verinnerlicht.



Weiterhin sind die Premium-LED-Scheinwerfer ebenfalls serienmäßig dabei und zeigten im Test einen durchschnittlichen Lichtteppich, der nahezu homogen und mit einer einfachen Xenon-Lösung vergleichbar, die Fahrbahn ausleuchten konnte. Wer oft bei Dunkelheit unterwegs ist, dem empfehlen wir die deutlich besseren Pixel-LED-Scheinwerfer für rund 1.300 Euro Aufpreis.

Ferner findet man in dieser Ausstattungsvariante auch ein Keyless-System, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, Schaltwippen in Chromoptik, eine Privacy-Verglasung, rote Bremssättel und vieles mehr. Das 650 Watt starke Meridian-Soundsystem mit 17 Lautsprechern kostet lediglich 325 Euro Aufpreis und liegt eine Stufe über dem serienmäßigen 400 Watt starken Meridian mit 13 Lautsprechern. Dieses erfreute die Ohren der Insassen mit einem warmen, sehr natürlichen Klang.


Meridian
Typisch Meridian – Das Soundsystem lieferte warme und natürliche Klänge in den Innenraum.



Dass die Lenksäule elektrisch verstellt werden kann und ein elektrisches Heckrollo zusätzliche Privatsphäre bringt, war genau so erfreulich wie die Soft-Close-Automatik, wodurch angelehnte Türen elektrisch ins Schloss gezogen wurden. Gemeinsam mit einem Activity Key und zusätzlichen USB-Anschlüssen gehören diese Dinge zum knapp 2.000 Euro teuren Komfort-Paket.




Routenführungen gelangen mit der integrierten Navigationslösung einfach und zuverlässig. Dabei wurden auch Verkehrsstörungen berücksichtigt. Die Kartendarstellung ist wahlweise in einer übersichtlichen abstrakten klassischen Art oder als Satellitenbild einstellbar. Die Sprachsteuerung besitzt zwar nicht die intelligente Fuzzy-Logic wie in einem BMW oder Mercedes, verstand aber typische Standardbefehle auf Anhieb und setzte diese entsprechend um.

Die 18-fach verstellbaren Sitze hatten wir bereits erwähnt und möchten hierzu noch betonen, dass die integrierte Massagefunktion weltweit mit zu den besten gehört, die man aktuell in dieser Klasse finden kann und die Klimatisierung eine erstklassige Wirkung erreicht. Mit 3.300 Euro ist dieses Sitzpaket auch das teuerste zugleich.


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Varianten und Preise des Jaguar XF

Den XF erhält man als Limousine oder als Kombivariante Sportbrake.

Die Limousine startet bei 56.230 Euro und für den Sportbrake werden mindestens 59.495 Euro fällig. Beide Karosserievarianten werden in den Ausstattungen R-Dynamic S, R Dynmic HSE, R Dynamic Black und 300 Sport angeboten.


Jaguar XF schräg vorne links
Reichlich 56.000 Euro kostet der Jaguar XF mindestens; der P300 ist ab 76.500 Euro erhältlich.



Als Motorisierungen stehen drei Antriebe zur Auswahl:

  • Ein Diesel, der D200 zum genannten Einstiegspreis mit 200 PS ist sowohl mit Heckantrieb als auch mit Allrad AWD erhältlich. Der Aufpreis liegt bei ungefähr 2.500 Euro.
  • Der Benziner P250 leistet 250 PS kostet mindestens 57.760 Euro als Limousine und wird ausschließlich als Hecktriebler angeboten.
  • Der hier getestete Benziner P300 mit 300 PS wird grundsätzlich als AWD angeboten und ruft mindestens stolze 76.500 Euro auf.

Alternative Antriebe gibt es beim XF weiterhin nicht, doch der Dieselmotor ist als Mildhybrid ausgelegt, wodurch er besonders sparsam ist.


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Fazit – Elegante Katze mit Makel

Unterm Strich ist der Jaguar XF optisch eine echte Augenweide und kann sich gekonnt vom Mainstream in seiner Fahrzeugklasse abheben. Vor allem mit seinem edlen Interieur weiß er zu überzeugen und bietet hier Premium im Überfluss.

Weniger Überzeugungskraft besitzt der Benziner als zwar angemessen kräftiger, aber dafür unerwartet raubeiniger und vor allem trinkfreudiger Antrieb. Ebenso hat die gute Abstimmung des Fahrwerks und die präzise arbeitende Lenkung sehr gefallen – die aufkommende Unruhe bei Unebenheiten weniger.


Jaguar XF schräg vorne rechts
Optik und Ausstattung des Jaguar XF sind eindeutig Premium…



Dass man bei einer Limousine der mittleren Oberklasse ausnahmslos auf Vierzylinder setzt, ist aus Gründen von Emissionsvorschriften zwar nachvollziehbar, aber im Vergleich zum Wettbewerb auch ein kleines bisschen wie ein Suizidversuch. Denn während die Hauptkonkurrenten Audi, BMW und Mercedes-Benz weiterhin auch Sechszylinder und sogar V8 im Repertoire dieser Klasse haben, werkelt ausgerechnet die Ikone im Premiumbereich nur mit Vierzylindern.

Wenn wir die Wahl hätten, würden wir in jedem Fall zum Diesel greifen, denn dieser hat sich bereits in anderen Modellen aus dem Jaguar-Land-Rover-Refugium und dazu in kleinerer Ausbaustufe bewährt.


Jaguar XF schräg hinten links
…der Vierzylinder Benziner konnte als Topmotorisierung allerdings nicht vollends überzeugen.



Doch Individualisten mit dem Anspruch dem Mainstream die kalte Schulter zu zeigen, dürfte das gleichgültig sein. Diese ziehen aus ebendiesen Gründen die elegante Katze vor und beweisen damit Mut zur Alternative. Als Lohn dafür gibt’s eine todschicke Limousine mit jeder Menge toller Ausstattungsdetails. Der Preis ist allerdings auf Augenhöhe mit dem Wettbewerb.




Text/Fotos: NewCarz

Kamera: Canon EOS 5D Mark III

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Pro und Contra

Pro:

  • Stilvolle Optik
  • hochwertiges Premium-Interieur
  • reichhaltige Ausstattung
  • Allradantrieb
  • präzise Lenkung

Contra:

  • rauer und etwas durstiger Vierzylinder
  • bei Unebenheiten unruhiges Fahrwerk
  • selbstbewusster Preis

 

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Technische Daten: Jaguar XF P300 AWD R Dynamic Black

  • Farbe: Eiger Grey Metallic
  • Fahrzeugklasse: obere Mittelklasse / Limousine
  • Länge x Breite x Höhe (m): 4,96 x 1,99 (2,09 mit Außenspiegel) x 1,46
  • Radstand (mm): 2.960
  • Antrieb: R4 Ottomotor mit Turbolader, Kompressor und OPF
  • Hybridart: –
  • max. Leistung: 221 kW (300 PS) bei 5.500 rpm
  • max. Drehmoment (Nm): 400 bei 1.500 bis 4.500 rpm
  • Hubraum: 1.997
  • Getriebe: 8-Gang-Automatik
  • Antriebsart: Allrad
  • Durchschnittsverbrauch (WLTP): 8,6 l/100 km
  • Durchschnittsverbrauch (NewCarz): 9,5 l/100 km
  • CO2-Emissionen (Werksangabe): 193 g/km
  • Schadstoffklasse: Euro 6d-ISC-FCM
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h (sec): 6,1
  • Wendekreis (m): 11,9
  • Bodenfreiheit (mm): 116
  • Kofferraumvolumen max. (l): 415 bis 722
  • Leergewicht (kg): 1.819
  • Zuladung (kg): 551
  • Tankinhalt (l): 74
  • Kraftstoffart: Benzin E5/E10 mind. 95 Oktan
  • Neupreis des Testwagens: 86.955 Euro (Basispreis D200: 56.230 Euro)

 

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